SW 38: Ein bewegender Abschied

Liebe Leser,

die Emotionen sind in den letzten Tagen hochgekocht wie sonst nie. Ich habe mich geärgert, mich gefreut, vor Rührung geweint und mit mir vor allem die Kinder, deren Gefühle so unmittelbar und ehrlich sind, dass mir diese Tränen am meisten guttun, denn die Kinder haben geweint, weil ich gehe. Nach zwei Jahren auf und ab mit dieser Klasse ist sie am Ende doch zusammengewachsen. Nach einer äußerst berührenden Verabschiedung, die ich meinen Lebtag nicht vergessen werde, ist es zum großen Gruppenkuscheln gekommen, an dem sogar die Jungen teilgenommen haben. Da standen wir alle im Kreis und haben gelacht und geweint. Die Geschenke, die sie mir gemacht haben, waren so individuell und persönlich und seit Wochen in Arbeit, dass ich gleich noch einmal hätte weinen können. Ihr Abschiedslied, zusammen einstudiert und sogar instrumental begleitet, hat dann sein Übriges getan. Wo sind die Taschentücher? Aber die Mädchen haben die Packungen eh schon in der Hand. Und Vladimir fragt mich, ob das schlimm sei, wenn er als Junge jetzt auch mal weinen würde…

Auch von vielen Kollegen werde ich geknuddelt und ich weiß, dass es viele ernst meinen, andere halten sich bedeckt und das ist gut so. Auf Abschiedsfeiern und Beerdigungen wird bekanntlich viel gelogen. Frau von Ostrach schafft es nicht, herzlich zu sein, und das ist völlig in Ordnung. So muss ich mich nicht verstellen. Ein einfaches „Auf Wiedersehen“ tut es auch. Letzte Woche bei den Zeugniskonferenzen habe ich mich nämlich wieder geärgert. Fachnoten sind das eine, auch wenn man sich wirklich fragt, wie es sein kann, dass die Schüler bei dem einen Lehrer nur Einser, Zweier und Dreier erhalten, und bei einem anderen Lehrer im gleichen Fach ein Jahr später die Klasse um die Vier herumtingelt. Aber da kann ich mich nicht einmischen, das geht über meine Kenntnis und über meine Befugnis. Fachnoten sind Schicksal. Aber wenn wir dann wieder mal über die sogenannten Kopfnoten (Verhalten und Mitarbeit) diskutieren, und es kein einziger Schüler im Verhalten auf eine Eins schafft, dann bin ich schon irritiert. Der Maximilian soll die gleiche Verhaltensnote erhalten wie der Yannik, der ständig stört und bei Gruppenarbeiten prinzipiell die anderen arbeiten lässt? Das ist nicht fair.

Frau von Ostrach ereifert sich: „Also der Maximilian, Frau Henner, der ist doch nur so nett, damit der bessere Noten bekommt! Und überhaupt, der engagiert sich nur in der Schule, weil er an sein eigenes Fortkommen denkt!“ Punkt. Basta! Am Ende haben wieder mal alle eine Zwei bekommen. Und Fräulein Häuptchen bemerkt in harschem Tonfall: „Und dann möchte ich noch sagen, der Ton den der Maximilian an den Tag legt, wenn er Dinge in der Klasse organisiert, also der ist ja der eines Feldmarschalls. SO REDET MAN NICHT!“ Zum Abschluss bin ich also noch einmal in eine Comedyshow geraten. Ich sehe das schon als Sketch mit Anke Engelke vor mir.

Im Flur treffe ich an meinem letzten Tag dann auf besagten Maximilian. „Oh Frau Henner, gut, dass ich Sie treffe“, sagt er freundlich, „ich habe Sie schon überall gesucht. Hier habe ich noch ein Geschenk für Sie. Das ist eine CD mit allen Fotos drauf, die wir im Laufe der Jahre mit Ihnen gemacht haben, damit Sie uns nicht vergessen!“ Das ist aber nett. Wir verabreden uns gleich einmal zum Abitur. Spätestens dann sehen wir uns wieder, dann stehst du da oben auf unserer Bühne mit all den anderen aus deiner Klasse, abgemacht? Maximilian nickt: „Hoffentlich.“ „Was heißt hier hoffentlich, na klar, ich trau das euch allen zu!“ Jetzt lächelt Maximilian. „Na, wenn Sie das sagen.“ Klar sage ich das, die wirklich überforderten Schüler habe diese Klasse längst verlassen müssen. Jeder, der jetzt noch dabei ist, kann sein Abitur schaffen – mit mehr oder weniger Aufwand. Bei Maximilian eindeutig mit weniger Aufwand. Und weil er trotzdem immer viel tut, wird es ein super Abitur werden. Ganz bestimmt. Egal welche Verhaltensnote dasteht.

Als nach der Zeunisausgabe die ganze Schulmeute endlich weg ist, sitzt Anita noch da. Der Papa hat vergessen sie abzuholen, gerade hat sie mit dem Handy zuhause angerufen. Ich finde das traurig. Vergessen zu werden, ist schlimm. Also setzte ich mich die zehn Minuten noch zu ihr, die der Papa brauchen wird, auch wenn Anita nicht zu meinen Lieblingsschülerinnen gehört hat. Im Unterricht war sie häufig bockig, suchte Fehler nie bei sich und hatte schnell schlechte Laune. Aber Kinder sind häufig Spiegelbilder der häuslichen Verhältnisse. Die Anita, die ein wenig traurig grade an der Bushaltestelle sitzt, ist eine ganz andere als die aus dem Unterricht. Ich frage nach den Sommerferien und sie erzählt von dem Haus in Rumänien, dass der Papa gerade gebaut hat und der fünfzehnstundenlangen Fahr dahin und von der großen Verwandtschaft dort und von der kleinen Schwester, auf die sie Rücksicht nehmen muss. Und ich erkenne ein zerrissenes Ich, einen Menschen, der in zwei Welten lebt, der auf der Suche nach Identität ist. Endlich verstehe ich Anita besser und freue mich sehr, dass sie mich warmherzig anlächelt, als der Papa vorfährt. Also auch mit Anita ausgesöhnt, selbst wenn nie etwas vorgefallen ist zwischen uns, so scheiden wir noch viel besser voneinander. Schade, dass wir nicht schon früher dieses Gespräch hatten.

Seltsam, aber die Abschiede von den Kindern, die berühren mich im Innersten, während es mir nicht schwerfiel, mich von den Erwachsenen zu verabschieden. Und da wird mir bewusst, dass ich tatsächlich mit Leib und Seele Lehrer geworden bin in den letzten Jahren.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

SW 37: Jan am Ende – am Ende noch einmal Jan

Liebe Leser,

es gibt die witzigen Kinder, die den Lehrer bewusst oder manchmal auch unfreiwillig zum Schmunzeln bringen, die stillen, die sich schlecht einschätzen lassen, die langweiligen, an die man schnell keine Erinnerung mehr hat, die strebsamen, deren Namen man noch Jahre später kennt, die Rabauken, die einem das Leben von Zeit zu Zeit schwer machen, die vom Schicksal geschlagenen, die das Mitleid herausfordern, und dann gibt es Jan.

Jan hat mich zwei Jahre lang begleitet oder besser gesagt ich ihn. Er hat wild um sich geschlagen, unflätig herumgeschrien, war immer als erster fertig und uneinsichtig, wenn man ihn bat, sorgfältiger zu arbeiten. Neben Kindern wie Jan will in der Regel kein anderes Kind sitzen. Also sitzen Jans oft allein und meist erste Reihe, damit man sie ständig im Auge hat. Und Jans genießen diese Aufmerksamkeit, denn sie brauchen sie. Jan würde alles tun, um vom Lehrer beachtet zu werden.

Es geht gar nicht anders, ich schenke ihm mehr Beachtung als jedem anderen Kind in der Klasse. Ich sehe, wenn er wieder unleserlich schreibt und halte einfach nur meinen Zeigefinger in sein Heft, dann weiß er schon, was los ist. Jan kommt immer dran, wenn er sich meldet, Jan stellt inzwischen seine Exklusivfragen flüsternd und ich beantworte sie häufig. Ab und zu mahnt ihn mein Blick, bevor etwas Schlimmeres passiert. Viel nonverbale Interaktion zwischen Lehrertisch und erster Reihe hat dazu geführt, dass Jan sich halbwegs einfügt.

Jan hat sich dadurch enorm verbessert.

Nicht nur seine Leistungen wurden stetig besser, auch sein Verhalten hat sich verändert. Er muss nicht mehr sofort herausplatzen, was ihn anbelangt, er lässt andere zu Wort kommen und er beteiligt sich sogar in Gruppenarbeiten. Über Wochen erhalte ich keine Elternmails mehr. Yeah! Es wird Zeit, ihn aus der Eins-zu-eins-Betreuung zu entlassen. Andere Kinder haben auch ein Recht darauf. Und ich selbst muss ebenso mit meinen Kräften haushalten.

Die letzten Wochen des Schuljahres schienen mir für dieses Experiment besonders gut geeignet. Also: Jan fort aus der ersten Reihe und als Mitglied einer inzwischen funktionierenden Klassengemeinschaft mitten hinein zu den Kameraden.

Schon nach wenigen Tagen fällt mir auf, dass mit Jan etwas nicht stimmt. Er meldet sich kaum mehr und war doch vorher kaum zu bremsen. Da ich mich nun endlich mehr um andere Kinder kümmern kann, kommt mir das ganz recht. Dann fängt er an zu zucken. Nun ja, Ticks haben Kinder immer mal. Wird schon vorüber gehen. Aber das Zucken ist wirklich auffällig. Selbst Kollegen sprechen mich darauf an. Es dauert nicht lange, bis die ersten Mails wieder einsetzen. Was denn los sein in der Schule, weil die Frau Mama wissen. Jan wäre so bedrückt. Auch zuhause gehe es schlechter. Ob ich da etwas wisse?

Unser Schuljahresabschlussausflug steht an. Die Eltern sind über alle Eventualitäten informiert, bitte genügend Essen und Trinken mitgeben… Jan hat nichts dabei. Aber er lügt mich an. „Mein Essen habe ich im Rucksack“, sagt er, als ich ihn frage, ob er Hunger habe, weil mir auffällt, dass er ständig seine Klassenkameraden um Süßes angeht. Da Jan aus einem sozial abgesicherten Elternhaus kommt, denke ich mir, wird er genauso umsorgt sein wie alle anderen Kinder. Am Anfang geben sie ihm noch etwas, irgendwann reicht es ihnen jedoch. Da kommt heraus, dass er auch nichts zu trinken hat. Und auch nicht die Regenjacke, die wir so dringend benötigen, weil es gegen Abend zu einem heftigen Gewitter kommt. Wie ein Häufchen Elend sitzt er frierend unterm Unterstand, während die anderen Kinder munter Spaß miteinander haben, ihre Wurstbrote vertilgen und aus Thermoskannen Kakao trinken. Und dann tickt Jan aus.

„Ihr Hurensöhne, ihr verf*ten A*schgesichter ihr…“, schreit er und stürzt sich auf die am nächsten stehende Kindergruppe, um wahllos auf sie einzuschlagen und zu würgen. Aber sie wehren sich und Sekunden später steht Jan vor Wut bebend auf der einen Seite und die Klasse zutiefst erschrocken auf der anderen und ich dazwischen. Das Gewitter ist vorüber, der Regen nur noch sanft, wir könnten weitergehen. Mit ein paar beruhigenden Sätzen und Kopfnicken schaffe ich, dass die Klasse friedlich weiterzieht, Hauptsache erst einmal weg von Jan. Der ist allerdings nicht zum Weitergehen zu bewegen.

Es braucht viel Geduld, viel Gelassenheit und ein paar pädagogische Tricks, aber alle Kinder kommen gesund und munter ans Ziel. Selbst Jan. Und seine Klassenkameraden sind noch nicht einmal besonders verstimmt. Verwundert über ihre Größe, aber erleichtert über die Deeskalation falle ich auf die Bank der Schenke.

Später ruft Jans Mama an. Nach zwei, drei Sätzen bricht die Stimme, sie weint. Jan sei so unkontrollierbar geworden. Sie wisse nicht mehr, was sie tun solle. Natürlich habe er Essen mitbekommen, aber er habe nichts haben wollen. Am Handy kann ich kein rechtes Gespräch mit ihr führen. Hier in den dichten Wäldern des Südens habe ich kaum Empfang. Zudem habe ich schon so viele Gespräche geführt, auch Jans Mama hat von mir ungleich mehr Aufmerksamkeit erhalten als alle andere Eltern. Jetzt möchte ich nur noch mein Abendessen. Und danach werde ich mit den Kindern Karten spielen. Jeder soll heute schöne Erinnerungen sammeln. Es war ein wunderbarer Tag, den lassen wir uns nicht durch Jan verderben. Jan kann gerne mitspielen. Niemand schneidet ihn. Die Abendsonne taucht alles in ein sanftes Rosa.

Ach, sollen sich die nächsten Lehrer um Jan kümmern. Nächstes Schuljahr. Es gibt Grenzen. Meine ist hier erreicht. Ich schlage sowieso einen Familientherapeuten vor. Jans Problem liegt viel tiefer, als ein Pädagoge vordringen könnte. Aber wenn sich gar niemand kümmert, haben wir hier einen potenziellen Gewalttäter sitzen.

Nach dem Abendessen sind alle bester Laune – auch Jan. Wir spielen Karten – alle gemeinsam. Es wird viel gelacht und geträumt und in den Sommerabend gelauscht. Was das Leben uns wohl so bringt?

Als die Eltern die Kinder abholen, verabschieden sich einige Kinder mit strahlenden Gesichtern, ein paar Eltern nicken mir immerhin zu. Zwei Mamas bedanken sich für diesen gelungenen Abschluss und führen noch einen kurzen Schwatz mit mir. Jan verschwindet ohne jede Spur, seine Eltern sehe ich nicht. Das Problem sitzt ganz, ganz tief.

Aber ich mache mir trotzdem noch einen schönen Abend. Ich kann nicht die Last der Welt tragen. An diesem Tag bin ich für alle Kinder dagewesen – nicht nur für Jan. Punkt.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

SW 36: Frau Henner besucht die neue Schule

Liebe Leser,

nun war ich am Donnerstag schon mal auf Besuch in meiner neuen Schule. Nun also doch ein städtisches Milieu, aber immerhin noch keine Großstadt. Ein bisschen Aufregung machte sich in der Magengegend breit, als ich den altehrwürdigen Bau – der schon deutlich bessere Tage gesehen hat – betrete. Aha, das ist also mein neues Zuhause! Die unglaublich nette Sekretärin bietet mir gleich einen Kaffee an. Unsere Sekretärin ist auch so nett, wahrscheinlich muss man vorher einen Einstellungstest machen, wenn man Schulsekretärin werden will… warum gibt es den eigentlich nicht für Lehrer?

Ich betrete die heiligen Hallen des neuen Lehrerzimmers. Genauso bunt und chaotisch wie bei uns, denke ich noch… ab dem Moment habe ich keine Zeit mehr, an mein Bauchgrummeln zu denken, denn eine neue Kollegin führt mich gleich mal durch das Schulhaus. Sie plappert die ganze Zeit und strahlt mich dabei ebenso freundlich an wie vorhin die Sekretärin. Hier sind die Fachschränke und wenn ich da ein anderes System möchte – gerne! Ob ich die Fachzeitschrift abonnieren möchte? Dann solle ich das gerne tun! Und der Computerraum liegt gleich nebenan – ganz praktisch. Und hier sind die ganzen Schlüssel, braucht man ja schließlich. Ob ich noch etwas sehen möchte? Ich dürfe das ganz nach meiner Ordnung einrichten. Der Beamer ist nicht mehr der neuste, dafür verfügt der Fachraum über eigene Computerplätze natürlich mit Internetanschluss. Aber da sei ja noch Geld da, wenn ich etwas Neues anschaffen möchte, also sie würde voll hinter mir stehen.

Nach anderthalb Stunden strahlt die junge Frau noch immer. Ich habe einen ersten Überblick und bin wirklich eindrucksgesättigt. Noch mal zurück zum Lehrerzimmer. Ein neuer Kollege macht mir gleich noch ein Charmekompliment. Zu offensichtlich und doch einfach nett. Frau Henner lacht. Fühlt sich so an, als könne man sich hier einleben.

Am Freitag in der Schule fragen mich verstohlen ein paar Kollegen, wie es denn so war. Tja, sagen kann man da noch nicht viel. War ja nur ein erster Eindruck. Aber nett war es da auf alle Fälle. Nett ist das richtige Wort. Also schon ein bisschen anders als bei uns. Aber das sagt man ja nun auch wieder nicht. Sonst klingt das so hart… bei denen ist es nett, nicht so hintenrum wie hier. Kann man so nicht sagen. Es gab ja auch wirklich nette Kollegen hier. Eine Handvoll werde ich sicher vermissen. Eine Handvoll… ist das nicht eine kleine Ausbeute?

Egal, da sind die vielen Eltern und die vielen Schüler, die mir in den letzten Wochen gezeigt haben, wie sehr sie meinen Weggang bedauern – und da ist die Handvoll Kollegen, die ich schätze, die sehr guten Unterricht machen, die engagiert sind und einfach so nette Personen und die Schulleitung, die mich in den letzten Monaten so sehr unterstützt hat, sonst hätte ich vieles nicht geschafft. Das war es auf alle Fälle wert – eine gute Zeit geht zu Ende.

Nett war’s auch – mit den Schülern meist, mit den Kollegen manchmal.

Zeit, sich auf Neues zu freuen.

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

 

SW 35: Globalisierter Ausschuss

Liebe Leser,

am Schuljahresende müssen nicht nur alle Noten gemacht werden, die Zimmer ausgeräumt und die Schulfeste organisiert werden, nein, da müssen auch alle Schulbücher kontrolliert und eingesammelt werden, um die Exemplare für das nächste Schuljahr bereitzustellen. Das ist an sich kein großer Akt, wenn man den Dreh raus hat. Da ich das nicht zum ersten Mal mache, läuft das in meiner Klasse wie geschmiert, obwohl ich bei ein paar Kollegen feststellen konnte, dass manche auch nach fünfzehn Dienstjahren nicht verstehen, was ein Zweitbenutzer ist und dass der Atlas nicht jedes Jahr eingesammelt und wieder ausgeteilt wird – was dann zu unnötigem Chaos führt. Jedes Jahr bei den gleichen Kollegen.

Aber um diese wenigen Schnarchnasen soll es nicht gehen, denn die meisten Kollegen machen ihren Job EINS A. Und Schnarchnasen gibt es überall. Kollegen, die die Bücher nicht kontrollieren zum Beispiel und dann völlig schrottige Teile abliefern. Das ist das Thema. Aber ohne Schnarchnasen.

Ein Schulbuch sollte einfach länger als ein Jahr leben, denn es ist teuer und Schulen haben bekanntlich selten zuviel Geld. Nehmen wir unser Deutschbuch. Es kostet circa 25 Euro. Die letzte Charge hat ohne Probleme sechs, sieben Jahre gehalten. Dann wurde der neue Bildungsplan angekündigt und wir haben abgewartet, bis die neuen Bücher von den Verlagen rauskamen, obwohl die Bücher wirklich nicht mehr schön aussahen. Das hat noch einmal zwei, drei Jahre gedauert. Dann konnte man die Bücher wirklich in den Müll schmeißen. Aber so manches Deutschbuch hatte dann tatsächlich seine zehn Benutzer auf dem Buchdeckel. Kinder, die ihre Schultaschen im Flur umherwerfen und die Bücher munter drin herumpurzeln lassen, Kinder, die ihre Trinkflasche nicht ganz fest zugeschrauben, Träumer, die doch ins Buch mit Bleistift schreiben und dann radieren müssen, was auf Hochglanzseiten einfach Mist ist. Zehn solcher Benutzer, aber das Schulbuch hielt!

Nun sind wir komplett neu mit Deutschbüchern eingedeckt. Schick sahen die aus, als sie vor einem Jahr ankamen. Viele meiner Schüler mussten sie gar nicht immer mitbringen, weil ich manche Einheiten komplett ohne Buch gestalte, weil ich die Kinder anhalte, sich mit dem Nebensitzer zu verabreden, damit die Schultaschen leichter werden. Ich bringe Mathe mit und du Deutsch. Das finde ich sinnvoll. Manche Bücher wurden also nur zuhause für die Hausaufgaben aufgeklappt. Keines meiner Kinder hat in sein Buch geschrieben, es gibt kaum einen Wasserschaden zu beklagen nach diesem einem Jahr – ABER

 

DIE BÜCHER SIND IM GRUNDE ALLE HIN.

 

Die halten maximal noch ein Jahr, dann fliegen die ersten Seiten aus dem labberigen Buchrücken heraus. Diese Bücher sind der reinste Ausschuss – made in China.

Rechnen wir mal kurz: 25 Euro mal 100 Sechstklässler, das dann noch mal die anderen Klassenstufen und mal die anderen Fächer, denn in Mathe oder Englisch sind die Bücher auch nicht qualitätsvoller. Und dieser Betrag müsste nun aller drei Jahre zur Verfügung stehen. Ausgerechnet jetzt, wo sich die Schulen doch alle neue Rechner und Tablets anschaffen sollen. Und die Kommunen sollen die Breitbandverkabelungen bezahlen und die Instandhaltungskosten und nun die erhöhten Buchrechnungen. Unsere Kommune ist übrigens chronisch pleite.

„Das müssen wir dem Verlag rückmelden“, sage ich zum Buchverantwortlichen.

„Haben wir längst“, sagt der Buchverantwortliche.

„Das kann man sich doch aber nicht gefallen lassen, müssen wir das nächste Mal doch andere Bücher kaufen“, überlege ich.

„Hat keinen Wert, die anderen Verlage lassen inzwischen auch alle in China drucken“, meint der Buchverantwortliche.

„Dann fange ich mal an vom digitalen Schulbuch zu träumen…“, denke ich mir so, aber dann fällt mir ein, wie absurd das wieder ist, weil ja die Tablets nicht weniger Folgekosten machen.

Ist es eigentlich nicht mehr möglich, für 25 Euro ein hochwertiges Schulbuch in DEUTSCHLAND zu produzieren?

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

SW 34: Abschied von der Kindheit

Liebe Leser,

Lucy steht vor mir und hat Tränen in den Augen. Sie umarmt mich spontan, was so gar nicht ihre Art ist. Da muss ihr Herz schon schwer sein. Seit Wochen spürt sie das nun. Alles wird anders, nichts bleibt bestehen. Vielleicht hilft eine feste Umarmung in dieser unsicheren Zeit.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende. Ihre Lehrerin wird die Schule verlassen. Die Mama wird gehen. Herr Henner überlegt sich auch, ob er sich beruflich verändern sollte. Selbst der kleine Leo hat nur noch wenige Tage im Kindergarten. Alle diese Veränderungen scheinen mit ihrem endgültigen Abschied von der Kindheit zusammenzutreffen. Morgens ist Lucy hundemüde und kann abends nicht mehr zeitig einschlafen. Lucy wird, ob sie will oder nicht, zum Teenager. So reif und verantwortungsvoll sie auch scheint, leicht ist das nicht.

Dazu kommt, dass das Neue so ungewiss ist. Keiner von uns schwelgt in einer Anfangs-Euphorie. Wir alle sind in den letzten Wochen so mit Tätigkeiten eingedeckt, dass wir keine Zeit zum Träumen haben, Luftschlösser ungebaut lassen, ganz realitätsgewiss anerkennen, dass das Leben einfach weitergeht – mehr nicht. Immer einen Schritt nach vorn, zurück geht ja nicht.

Auch privat gab es diese Jahr so viele Abschiede, dass sich unser Leben ändern musste. Eine gute Freundin hat den Kontakt ins Oberflächliche abdriften lassen, weil ihr zu mehr die Energie fehlt, ein anderer guter Freund ist plötzlich verstorben, selbst unter uns Geschwistern leben wir so unterschiedliche Lebensvorstellungen, dass eine Zusammenkunft mühsam und wenig bereichernd scheint und im Grunde nur den Eltern zuliebe stattfindet. Sicher sind das normale Entwicklungen, aber es fehlen in solchen Umbruchsphasen die Menschen, die diese Leerstellen wieder neu besetzen. Es gilt, Vertrauen aufzubauen, und das fordert Zeit. Wer hat die schon…

Wer nimmt sie sich…

Zum Glück hat Lucy ihre Freundinnen. Eine davon darf uns auch ab und zu besuchen oder umgekehrt. Die andere dürfte, aber tut es nicht, die dritte darf nicht, warum auch immer. Die Eltern finden immer Ausreden, ihr Kind bei sich zu Hause einzusperren zu behüten. Aber immerhin haben die vier in der Schule eine Menge Spaß miteinander – da haben die Eltern keine Handhabe – zum Glück!

Sie haben sich erst in der sechsten, siebenten Klasse so richtig gefunden und das zeigt mir, dass es sich hier um echte Freundschaften handelt, Menschen, die Zeit miteinander verbringen, weil sie sich mögen – so unterschiedlich sie im Einzelfall auch sind. Lucy wird später erfahren, wie wichtig dieser Jugendschatz eigentlich ist, den sie da besitzt.

Dann, wenn die Menschen sich entscheiden müssen zwischen Familie, Liebe, Freundschaft und Beruf, weil sie alles eben nicht mehr unter einen Hut bringen, weil sie alles so perfekt machen wollen, weil sie Angst haben, im Leben etwas zu verpassen, nicht voranzukommen, weil sie erschöpft sind.

Manchmal träume ich von einem einfachen Leben mit wenig Bedürfnissen.

Was gehört dann dazu? Ein guter, ruhiger Platz zum Leben, die Nähe der Kinder und Eltern, Vertraute, die einem zuhören und die sich an einen wenden. Genug zu essen, Wärme und das Gefühl von Geborgenheit. Anerkennung für das, was man tut. Raum zum Träumen, die Gewissheit einer Zukunft. Ein Gestaltungsspielraum. Das ist für mich der wahre Luxus.

Urlaub mit dem Flugzeug, großes Auto, Glitzer-Bling-Bling – das gehört alles nicht dazu. Für mich. Aber mir ist sehr wohl bewusst, dass ich damit viel anspruchsvoller bin als manch anderer. Und doch glaube ich ganz tief in mir drin, dass wir im Grunde alle auf der Suche nach dem einfachen Leben sind, weil der Weg dahin aber kompliziert ist, schieben wir es in den Bereich der Utopie. Materielle Bedürfnisse lassen sich leichter befriedigen und geben einem oberflächlich gesehen sehr wohl das Gefühl eines guten Lebens.

Lucy steht an einem Scheideweg, weil sie genau das erkennt. Die Geborgenheit der Kindheit entlässt sie nun in die unsichere Welt der Erwachsenen. Da dürfen ein paar Tränen fließen. Sie hat noch ein paar Jahre, bis sie ganz aus sich heraus stark sein muss.

Das wird ein langer Abschied.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

SW 33: Moderner Physikunterricht?

Liebe Leser,

die letzten Arbeiten werden geschrieben, unsere Schulgebäude heizen sich über dem ungewöhnlichen Junihoch dermaßen auf, dass man tatsächlich ohne Übertreibung von Sauna sprechen kann, die Kollegen sind wiedermal reizbar – kurz: die Luft ist raus, aber es sind noch einige Wochen bis zum Schuljahresende. Und ich beschäftige mich mal wieder mit der Frage, was guten Unterricht ausmacht. Ausgelöst durch – haltet euch fest – einen Zeitschriftenartikel aus dem Jahr 2011, der mir zufällig in die Hände fällt. Zusammengefasst: in diesem Artikel wird ziemlich eindrücklich dargelegt, wie wichtig für gute Unterrichtsqualität ein guter Lehrer ist – nicht die Schulform, nicht das Budget, noch nicht einmal die Methode.

Ausgehend von einem schwedischen Experiment, bei dem man eine der schlechtesten Klasse des Landes für ein halbes Jahr mit den besten Lehrern des Landes ausstattete und dem Ziel, die Klasse an die Spitze der landesweiten Test zu katapultieren, was von einem Fernsehteam begleitet und landesweit ausgestrahlt wurde UND die Bildungsdebatte natürlich angeheizt hatte – weil das Experiment gelang – davon ausgehend wird auch das deutsche Schulsystem nach der Lehrerpersönlichkeit hinterfragt.

Einen Ausschnitt möchte ich zitieren, der die Resultate zusammenfasst: „Wenn es überhaupt ein Rezept gibt, dann dieses: Die Kunst der guten Lehrer besteht im großen UND. Sie haben besonders hohe Ansprüche UND besonders viel Verständnis, sie sind äußerst fachorientiert UND persönlich zugewandt, überaus konsequent UND unterstützend.“ (Christoph Kucklick, Die guten Lehrer, Es gibt sie doch!, GEO Februar 2011, S. 38.)

Das ist alles noch sehr vage, selbst wenn mir klar ist, wie es gemeint ist. Der Artikel führt auch einige Forschungen an. Unter anderen zum deutschen Physikunterricht. Da Lucy ab nächstem Jahr ebenfalls in den Genuss dieses bei uns verhassten Faches kommen wird und ich  – je nach Lehrer – große Debatten am Esstisch auf unsere Familie zukommen sehe, interessiert mich dieser Abschnitt besonders. Ich selbst war gut in Physik, fand das Fach aber zum Gähnen langweilig. Unseren Schülern geht das mehrere Jahrzehnte später noch genauso. Zumindest den zweiten Teil würden viele sofort unterschreiben. Nun lese ich von einer Analyse des Physikunterrichts an 70 Schulen von Tina Seidel und Manfred Prenzel. „Der Lehrer spricht bis zu 70 Prozent der Zeit, die Schüler liefern Stichworte, spulen vorgefertigte Antworten ab. Experimente? Gibt es, aber selten werden sie so gestaltet, dass Schüler eigenständig forschen; meist werden die einzelnen Schritte vorgegeben.“ Ja, so ungefähr war das auch bei mir. So läuft das auch noch heute – besonders in der Mittelstufe, wenn noch alle drin sitzen, da man erst in der Oberstufe das Fach abwählen darf. Lucy wird sich also wahrscheinlich langweilen und nichts verstehen, weil andere die Antworten schneller geben, und sie einfach abschalten wird, denn sie wird zu solchem Physikunterricht keinen Zugang finden. Was interessiert sie Masse, Druck und freier Fall?

Nun soll es hier nicht um Physikbashing gehen. Möglicherweise wären die Forscher zu solchen Ergebnissen auch gekommen, hätten sie ein anderes Unterrichtsfach mit der Hilfe von Videos analysiert. Sicher kann man das niederschmetternde Fazit auch auf andere Fächer übertragen: „Jede Stunde ein Abziehbild der vorherigen. Das Klischee von Lehrer, der ein Berufsleben mit einer einzigen geistigen Folie absolviert, ist viel zutreffender, als man zu fürchten gewillt war.“ Doch in Physik  – und auch in Chemie – ist in unserer Schule aus Schülersicht die Not am größten. Hoffentlich bekommt Lucy nächstes Jahr den Lehrer, der wenigstens noch Humor besitzt! Vielleicht wäre das für sie ein Zugang…

Dann denke ich an Jan-Martin Klinges Physikunterricht , den ich nur über seinen Blog verfolge, aber doch Lust auf Physik bekommen, selbst wenn ich nicht weiß, ob ich so der Lernthekentyp wäre. Aber sein Ansatz, über Filme, Experimente und Alltagsphänomene Physik erfahrbar und damit verständlich zu machen, gefällt mir ausnehmend gut. In einem Beispiel beschreibt er, wie aufwendig ein Schülerexperiment ist. Die Schüler brauchen für eine Erkenntnis eine ganze Doppelstunde, die man im Lehrerexperiment in zehn Minuten dargestellt hätte. Das Entscheidende ist aber, dass die Schüler bei Herrn Klinge alles selbst erdacht haben und nach dieser Doppelstunde tatsächlich mit einer Erkenntnis die Schule verlassen, während sie bei manch anderem Lehrer eine Erkenntnis vorgesetzt bekommen haben, die sie nicht verstehen, weil sie sie sich nicht zu eigen gemacht haben.

Lucy und auch ich fürchten sich schon jetzt vor dem Physikunterricht im nächsten Schuljahr. Da ich das weiß, könnte ich rechtzeitig vorbeugen, sicher gibt es interessant gemachte Bücher, Videos und vieles mehr – auch im Netz – aber hey, ich bin doch in dem Falle kein Lehrer, oder?!

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

Pfingsten 2: Vier Frauen – ein Problem

Liebe Leser,

Ferienzeit ist Freundezeit. Also sitzen mal wieder drei Damen im Restaurant – diesmal ist es eine Pizzeria, die wir mangels echter Alternativen aufsuchen – Großstäde sind auch nicht mehr das, was sie früher mal waren – zumindest nicht jede! Wir reden, was Frauen halt so machen. Und es geht kaum um unsere Kinder, Frauen können auch anders.

Diesmal ist das Hauptthema des Abends die Arbeit. Zwei Tage später werde ich noch eine Freundin besuchen, die mit den beiden anderen nicht so viel zu tun hat, deshalb die getrennten Gespräche. Aber schnell stellt sich heraus, dass auch hier die Arbeit ein wichtiger Aspekt geworden ist und vor allem dass der Schuh drückt. Um nicht hin und her zu springen fasse ich beide Treffen in eines zusammen, wir haben sowieso so viel gemeinsam: wir sind gleich alt, wir haben zusammen die Schulbank gedrückt, wir sorgen jeweils für zwei Kinder – wahlweise kommt noch ein Mann dazu. Nach sehr guten und guten Abschlüssen haben wir unterschiedliche Ausbildungswege eingeschlagen: zwei haben eine Ausbildung absolviert, zwei studiert. Eine hat schon mehrfach die Arbeitsstelle gewechselt, wir anderen sind mehr oder weniger direkt von Schule und Uni zu unserer Arbeitsstelle gekommen. Und alle sind wir unzufrieden – aber jede aus einem anderen Grund.

Ist das schon symptomatisch?

Meine Probleme ziehen sich schon länger durch diesen Blog. Da will man so gerne und möchte etwas tun und fühlt sich häufig durch Kollegen ausgebremst, die hübsch ihre Ruhe haben wollen und auch wollen, dass alle anderen Ruhe geben, denn sonst müssten sie ja auch etwas tun. Das ist keine Arbeitsatmosphäre für motivierte Mitarbeiter.

Und genau das gleiche Problem haben auch die anderen Frauen. Die eine wird ausgebremst, weil es die hierarchische Struktur ihrer Arbeitsstelle nicht zulässt, dass sich eine Untergebene engagiert. Sie können da nicht so eigenmächtig handeln, da muss man immer erst den unfähigen allwissenden Chef fragen, der dann die Probleme auf die lange Bank schiebt und Neuerungen aussitzt sorgfältig alle Optionen abwägt. Die andere wird ausgebremst, weil da Männer unter sich ausmachen, wer weiterkommt, und das sind Männer, nicht Frauen. Die sollen sich erst einmal vorrangig um ihre Kinder kümmern. Später ist ja auch noch Zeit für Karriere – und überhaupt, wozu braucht denn eine alleinerziehende Mutter so ein Gehalt, das kann man doch kürzen, damit der andere Mitarbeiter einen schicken Firmenwagen fahren kann. Und die letzte wird von der überforderten Chefin zur Schnecke gemacht, obwohl sie ihre Arbeit erledigt, aber Menschen eignen sich doch so gut als seelische Fußabtreter…

Das ist keine Arbeitsatmosphäre.

Nun wechsle ich die Dienststelle, dabei bin ich eindeutig am besten dran, weil es bei mir nicht um die Existenz geht. Das können die drei anderen Frauen nicht so verhältnismäßig einfach. Die eine ist froh überhaupt eine Stelle in ihrer Branche gefunden zu haben und das bei dem noch akzeptablen Fahrtweg, die andere ist familiär auch gebunden und Stellen in dieser Brache… ha! Und auch die dritte sagt: „Der Arbeitsweg, den ich jetzt gerade habe, der ist einmalig, das bekomme ich sonst nicht mehr und solange die Kinder…“ Und dann hält sie kurz inne und ergänzt: „Aber wenn meine Chefin mich wieder anbrüllt, dass ich zu dumm sei, dann überlege ich mir das vielleicht. Das muss ich mir einfach nicht bieten lassen.“

Vier Frauen, alle wollen gerne arbeiten. Alle kümmern sich trotzdem um ihre Familie. Keine macht hier groß eine „Karriere“. Es geht nur um eine rechtschaffene Arbeit für ein angemessenes Entgelt und vor allem geht es um die Anerkennung der Leistung, die diese Frauen gewollt sind zu erbringen.

Ich wundere mich, dass es sich unserer Gesellschaft leisten kann, dieses Potential nicht voll auszuschöpfen. Vielleicht werden wir uns da in Zukunft noch mehr wundern. Neulich hat Jan-Martin ein ähnliches Problem zum Thema Gleichberechtigung angeschnitten. Wir haben in Deutschland noch immer viel zu tun in dieser Hinsicht.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner