Versagen – Erfahrungen mit den leidigen Diktaten

Liebe Leser,

ich habe versagt, die Kinder haben versagt, der in einem früheren Post angesprochene Grundschullehrer hat versagt, die Gesellschaft wahrscheinlich auch. Was passiert ist? Ach, ich habe nur mal wieder ein Diktat geschrieben…

Um es gleich richtig zu stellen: es waren drei Diktate, drei etwas kürzere. Wir haben vom Seminar den dezenten Hinweis erhalten, dass es psychologisch und auch notentechnisch besser wäre, statt eines großen Diktats lieber drei kleine zu schreiben. Und Frau Henner probiert es aus. Ging voll in die Hose.

Aber zuerst zu den angekündigten Vorteilen: Kurze Diktate sind schneller korrigiert. Die Kinder stehen wegen der Verteilung auf mehrere Termine nicht so unter Druck. Da jedes Mal ein anderer Schwerpunkt im Fokus steht, der dann auch stärker gewichtet wird, können sich die Kinder besser vorbereiten und erzielen bessere Noten. Zwischen den einzelnen Diktaten bleibt genügend Raum, die eigenen Fehlerschwerpunkte effektiver zu üben.

Und nun zu meinen Erfahrungen: Ob ich drei kurze oder ein langes korrigiere ist eigentlich wurscht – halt, bei drei kurzen muss ich jedes Mal wieder die Seite im Klassenarbeitsheft suchen, alle Punkteschnitte extra berechnen, also Fazit: es macht nicht weniger Arbeit für den Lehrer. Und meine Sechser stehen nicht einmal unter enormen Druck, sondern gleich dreimal, denn für sie macht es keinen Unterschied, ob es ein kurzes oder langes Diktat ist, sie bibbern beim Schreiben jedes Diktats und dann sogar noch einmal bei der Rückgabe. Also ich weiß ja nicht… Und nun zum stärksten Argument. Meine Sechser haben sich im letzten Diktat zwar zum Teil verbessert, aber trotzdem summieren sich die Fehler der drei Diktate auf und der Maßstab ist nun einmal streng. Ich habe mehrere Kinder, die fast gar nichts richtig schreiben können, bei drei Kindern ist die Note von unserer Notenskala nicht mehr erfassbar oder was gebe ich bei zwanzig und mehr Fehlern? Eine Sieben?

Der Maßstab ist streng, aber selbst da habe ich getrickst – ja, Frau Henner hat das Niveau gesenkt!

1. Nur der Schwerpunkt zählt einen ganzen Fehler, alles andere nur einen halben.

2. Das erste Diktat war mittlere Schwierigkeitsstufe, die beiden anderen bis auf die zwei Kommas Grundschulniveau.

3. Es kam immer der gleiche Schwerpunkt dran – irgendwann muss man es doch mal kapiert oder wenigstens gelernt haben…

4. Die Kinder kannten zum Teil die zu lernenden Wörter! Wir haben sie zwischen den Diktaten auf verschiedene Weise geübt – für zuhause gab es eine Liste wie in Grundschulzeiten.

Trotzdem erreicht die Klasse gerade einmal einen Schnitt von 3,5. Das ist noch keine Katastrophe, aber auch nicht berauschend. Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht, insgesamt ist die Klasse nicht besonders leistungsschwach. Die Leistungsspitze besteht zwar leider nur aus zwei, drei Schülern, aber dann kommt ein großes Mittelfeld und erst dann acht bis zehn sehr schwache Schüler. Rechtschreibung ist sozusagen der Schwachpunkt der Sechser, das Diktat ihr Supergau.

Wenn es nun aber so leicht war, wo liegt die Ursache, was hätte ich besser machen können? Habe ich falsch erklärt, haben die Kinder zuwenig geübt, hätte ich… ach ich weiß es nicht. Wahrscheinlich bin ich nicht auf dem neuesten Stand, was Rechtschreiberwerb anbelangt. Obwohl ich natürlich schwinge, ableite, Silben durchs Zimmer marschieren lasse. Auch meine Kollegen sind ratlos. Wir alle hören immer nur: die Heterogenität als Bereicherung begreifen und annehmen. Ja und wie setze ich das ganz praktisch um? Das konnte mir noch keiner befriedigend beantworten. Ich passe. Ich weiß es nicht. Ich habe versagt!

Aber ich lasse nicht den ganzen Aschekübel über mich auskippen. Die Kinder haben auch einen Anteil. Seit anderthalb Jahren predige ich, dass sie sich bemühen müssen, immer richtig zu schreiben, nicht nur im Diktat. Am einfachsten lernt man doch in der täglichen Übung. Wie wäre es zum Beispiel mit richtigem Von-der-Tafel-abschreiben, im Heft annähernd richtig schreiben, im Chat nicht absichtlich Kauderwelsch? Ein paar erhören mich, ein paar…

Doch woher kommt eigentlich diese Einstellung? Und jetzt muss auch noch die Grundschule etwas Asche abstauben. Nicht alle Grundschulen, nein, in meiner Klasse sind mir zwei spezielle Vertreter aufgefallen. In der einen Schule wurde Rechtschreibung von dem Lehrer gar nicht gelehrt, weil das heute ja sowieso nicht mehr gebraucht werde, der Computer mache das, in der anderen Grundschule scheint es aus mir bis jetzt unbekannten Gründen auch nicht geklappt zu haben. Von sechs Kindern von dort gehören vier zu den rechtschreibschwachen. Nicht dass ihr mich falsch versteht: ich erwarte nicht, dass aus der Grundschule perfekte kleine Duden herauskommen. Aber ich wünschte mir schon eine positivere und bestimmtere Einstellung zur Rechtschreibung, als ich ihr hier mancherorts begegne.

Die Eltern bekommen keine Asche ab, die stehen bloß zwischen den Stühlen und wissen auch nicht, wie sie es richtig machen sollen.

Und die Gesellschaft? Ach, dieser schwammige Begriff nützt mir momentan überhaupt nichts.

Gerade bin ich fertig mit der Korrektur und schreibe tapfer unter jedes Diktat neben die individuelle Note den Gesamtschnitt. Irgendwie hoffe ich, dass die Eltern erkennen, dass ich mich wirklich bemüht habe, dass ich freundlich korrigiert habe, dass die Diktate ein Witz waren, dass die Kinder nicht einfach so abgestraft worden sind. In solchen Momenten hasse ich es, dass ich Noten geben muss. Hoffentlich wird Bernhardt wegen der Fünf nicht verprügelt! Hoffentlich sehen die Eltern das Gesamtbild, hoffentlich bleiben die Aschekübel im Keller!

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

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20 Kommentare zu “Versagen – Erfahrungen mit den leidigen Diktaten”

  1. Liebe Frau Henner,
    die Lösung liegt doch auf der Hand: Keine Noten mehr geben. So läuft das in der Gemeinschaftsschule in Ba-Wü. Die Kinder dort lernen alle nicht wegen der Noten, nein, die sind intrinsich motiviert und lernen deshalb selbsverantwortlich. Wohin das führt durfte ich als assistant teacher in England in den 90ern erleben. Dort sollte ich Schülern Deutsch beibringen, die nicht schreiben konnten. Also gaben sie einfach ein leeres Blatt ab. Konsequenz? Keine. Was die jetzt machen? Gute Frage.

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  2. Guten Tag Frau Henner!

    Tja, der Rechtschreiberwerb…mein elfjähriger Sohn (5. Klasse) hat in der Grundschule jedenfalls keine Rechtschreibung gelernt. Ich mache dafür die Schreiben-nach-hören-Methode verantwortlich, zumindest so wie sie beim Sohn in der Grundschule gehandhabt wurde. Die Notenschnitte bei Diktaten jetzt in der fünften Klasse sind entsprechend mittelmäßig. Es gibt in dieser Fünften auch Kinder mit guter Rechtschreibung, und zwar die, bei denen sich die Eltern vom ersten Tag der ersten Klasse an danebengestellt und die Rechtschreibung vom Nachwuchs selber korrigiert haben. Leider war ich so naiv und habe alles so laufen lassen, obwohl ich die Unmengen an Rechtschreibfehlern, die mein Sohn während des Schreibenlernens produzierte, kaum ertragen konnte. Viel lesen und gut lesen können haben meiner Erfahrung nach auch nichts mit guter Rechtschreibung zu tun. Sohn liest schon lange gut und auch gerne, aber deswegen schreibt er noch lange nicht richtig. Das kommt davon, daß die Kinder sich alles ’spielerisch‘, ’selbständig‘, ’nach und nach‘ erarbeiten sollten, mit Silbenschwingen, Anlauttabelle und allem drum und dran.

    Ich fürchte, ich bin deswegen ein bißchen verbittert.

    Ihr Blog ist übrigens wirklich lesenswert, ich war auch vor dem Umzug schon länger stumme Mitleserin!

    camar

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    1. Das ist eine ganz typische Geschichte, leider.
      Bei Lucy war ich vorgewarnt, aber die Grundschullehrerin hat dann von sich aus Wert auf richtiges Schreiben gelegt und wir ernten jetzt die Früchte. Mehrere Grundschulen haben noch (meist betagtere) Lehrerinnen, die dieselbe Einstellung haben und so gibt es Kinder, die auch richtig schreiben. Es geht also noch, wenn man es will. Richtig Schreiben überfordert nicht. Diese Kinder sind übrigens nicht weniger kreativ oder gar gehemmt, nein, sie schreiben oft viel lieber und deutlich mehr, weil sie wissen, dass sie es können.

      Als Mama war ich in Mathe leider so naiv, auf die Anweisungen der anderen Grundschullehrerin zu hören („Bitte ja nicht das Einmaleins auswenig lernen, das kommt schon von alleine!“) und ärgere mich heute noch, denn da sitzen wir jetzt und merken, wie schwierig es ist, Grundlagen aufzuholen. Aber geben wir nicht auf – unsere Kinder schaffen das schon!

      Traurige Wahrheit: gerade die Kinder, denen die neuen Reformen eigentlich helfen sollen, werden dann wieder ausgelinkt: in bildungsfernen Haushalten hilft keine Mama am Nachmittag Grundlagen aufholen. Und so werden die Abstände größer…

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  3. Meines Erachtens ist DRINGEND Zeit für ein Umdenken, was die Rechtschreibung betrifft. Ich lerne ja auch kein Klavierstück, wenn ich mich nicht hinsetze und übeübeübe. Die Belohnung ist das richtige Klavierstück, nicht ein fehlerhaftes Herumgehacke.

    Gerade korrigiere ich 12/2-Klausuren.
    Das/dass-Fehler zuhauf
    Falscher Fall („…wollten Erdöl, der….“)
    Groß/Kleinschreibung oft fehlerhaft
    Kommasetzung – vergiss es
    Rechtschreibung – ein weites Feld.

    Das sind Abiturienten! Mit dem höchsten in Dtl. mögliche Schulabschluss! Und gut die Hälfte schreibt „Großbrittanien“!

    Da wurde wohl jahrelang signalisiert, dass richtiges Deutsch eh egal ist und ordentliches Üben eine Menschenrechtsverletzung….

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      1. Meist ist mit wachsender Reife bei bemühten Schülern in der Oberstufe noch einmal ein Sprung festzustellen, aber natürlich häufen sich auch dort die Fehler. Gerade korrigiere ich 11/2-Klausuren und staune über die zum Teil sehr konsequente Missachtung der Kommaregeln. Dabei bin ich gar nicht fuchsig hinter jedem Zweifelsfall her, sondern erwarte die Kommas zum Beispiel bei Haupt- und Nebensatztrennung… schwierig… Wenn der Rest aber halbwegs stimmt, drücke ich inzwischen ein Auge zu. Aber gestern sitze ich vor einem Aufsatz, dessen Sätze ich nicht mehr als solche wahrnehmen kann und muss mein Gewissen befragen: Ist das noch Oberstufenniveau? Kann diese Schülerin dafür irgendwann einmal das Prädikat „Abitur bestanden“ erhalten? Inhaltlich sind durchaus Ansätze vorhanden, aber reicht das?

        Zumindest diskutieren müssen wir das!

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    1. Danke für die Links!
      Es ist der Preis der Pluralität (die ich als Grundgedanken durchaus schätze!), dass es inzwischen tatsächlich beide Lager gibt – und viele Gruppen zwischendrin. Rechtschreibung ist inwischen eine neu zu verhandelnde Fähigkeit.
      Ich kenne zum Glück nur einige Grundschullehrer, die Rechtschreibung prinzipiell ablehnen. Viele sind einfach der Meinung, dass Kinder im Grundschulalter das noch gar nicht könnten und dass das Aufgabe der weiterführenden Schule sei. Und wir rufen entsetzt: Nein, dann ist es fast zu spät! Wir ernten wieder Kopfschütteln, weil wir ja von Pädagogik und Kinderseelen sowieso nichts verstehen.
      Verkürzt ausgedrückt.
      Das Problem: Wir können nicht konstruktiv miteinander reden. Pluralismus heißt ja auch, die Ansichten des anderen gelten lassen. So löst man aber keine Probleme. Dafür gilt man schnell als reaktionär.

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      1. Das Problem ist, dass das spätere Leben auch reaktionär ist. Wir machen schon länger eigene Lehrlingstests. Auch Bewerbungen, die von Fehlern wimmeln werden nicht unbedingt auf den Stoß der näher anzusehenden gelegt.

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      2. Das Problem ist, es bringt ja nichts, in der Grundschule so zu tun, als würde es keinen Unterschied machen, ob man „richtig“ oder „falsch“ rechtschreibt.
        Ich weiß aus gutunterrichteter Quelle, dass fehlerhafte Bewerbungen (und dazu zählen auch Rechtschreibfehler!) eher in der runden Ablage landen – Rechtschreibung gilt im „richtigen Leben“ also durchaus als Qualitätshinweis! Da lügen uns doch „Experten“ die Hucke voll, wenn sie so tun, als bräuchte man das nicht können!

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        1. Rechtschreibung in Bewerbungen – sollte noch Standard sein.
          Interessant fand ich die Aussage eines Personalers, der in der zweiten Runde dann die Aktivitäten seiner Bewerber im Netz abcheckt. Wer da dann plötzlich wie Kraut und Rüben schreibt, ist ebenfalls raus. Und wer seine eigenen Bildrechte lax behandelt und die anderer missbraucht (sprich sich mit Freunden ins Netz stellt) ist ebenfalls schnell weg vom Fenster. Übrigens auch Mütter, die Bilder ihrer Kinder posten…

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  4. Hallo,

    es ist meiner Erfahrung nach egal, ob man viele oder wenige Tests schreibt. Die Starken werden dadurch nicht schwächer oder noch stärker und bei den schwachen Rechtschreibern bzw. „schulischen Lernern“ ist es auch so. Bestenfalls schafft man kleinere Ausreißer, wenn man ein hohes Maß an Auswendiglernen (Reproduktion) schafft und genau dieses Wissen abfragt. Aber sobald das Niveau sich zur Anwendung der Fakten hin bewegt oder es gar in Richtung Transfer geht, etablieren sie die ohnehin herrschenden Leistungsunterschiede. Dass dem so ist, ist leicht nachvollziehbar.

    Eine Anmerkung noch zum „Durchschnitt“ bei Klassenarbeiten: Jeder Matheprof reißt einem den Kopf ab, wenn man ihn so benutzen würde, wie man es in der Schule tut. Das ist mathematischer Unfug hoch 3! Die Bestimmung des Durchschnitts setzt eine Gleichverteilung der Elemente voraus.

    Note 1: 100% – ~85%
    Note 2: 100% – ~70%
    usw. (Rechne 100:6 für die Gleichverteilung)

    Wer aber macht das so!?

    Es werden wohl noch mindestens 500 Jahre vergehen, bis es auch der… also jeder verstanden hat.

    Ergänzend dazu: https://skolnet.de/wie-steht-die-klasse/ Der Median ist zwar mathematisch „günstiger“ für die Bewertung von Klassen, aber auch nicht die Lösung.

    Zum Schluss noch ein paar Artikel zur Rechtschreibung:
    https://skolnet.de/tag/rechtschreibung/

    Dass die Rechtschreibung in Deutschland so leidet, liegt leider an mehreren Faktoren und nicht ausschließlich an „Lesen durch Schreiben“. Leider verleitet es zum Nichtstun, aber ohne Hören geht es nicht. Die ewigen Nörgler sollten sich einfach mal in den empirisch forschenden Fachkreisen umhören. Richtig wird Rechtschreibung gelernt und gelehrt nach dem Prinzip:

    „Das Richtige zur passenden Zeit.“

    Leider gibt es zudem kaum noch Professuren an den Unis (nur noch etwa 5 in ganz Deutschland), die hier auch den angehenden Grundschullehrern benötigtes Fachwissen mitgeben könnten. Es ist diese Mischung, die so allgegenwärtig ist… aus fehlendem Wissen bei Grundschullehrern, weniger Zeit für Rechtschreibung in der Schule, gesellschaftlicher Missachtung der Rechtschreibung, zum Beispiel bei Wazzäpp & co., Aktionismus von übereifrigen Eltern oder blindes Vertrauen ins Kind und und… https://skolnet.de/ursachen-fur-schwache-rechtschreibleistungen/

    (Ich habe meinen Text nicht mehr geprüft, bevor ich abgeschickt habe. Ich hoffe, es ist alles verständlich. 😉 )

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  5. Habe eben meinen Text gelesen. 😉 Es hat sich ein Fehler eingeschlichen und es müsste korrekt lauten:

    Note 1 für 100%-~85%
    Note 2 für 84%-~79%
    … (Immer ca.15-16% weniger)

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    1. Kleine Fehler passieren jedem 😉
      Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise.
      Ich beobachte in meiner sechsten Klasse noch etwas und das ist eine absolut alte Binsenweisheit, die hier aber sehr stark ausgeprägt ist: jeder Schüler ist anders und das bedingt auch das Vorankommen der Klasse.
      1. Mit den gängigen Rechtschreibmethoden (Schwingen, Ableiten etc.) erreiche ich nur einen Teil der Klasse und das sind eher die sowieso leistungsstarken Schüler.
      2. Die rechtschreibleistungsschwachen Schüler bräuchten alle ein individuelles Programm. Justus lernt z. B. recht gut durch Wiederholungen und ständiges Abschreiben. Das nützt Johannes aber gar nichts und bei Ronja verschlimmert sich dadurch das Schriftbild sogar massiv. Fabrice kann sich über Wortlisten wenigstens einen Grundwortschatz erarbeiten, was bei Kristina völlig versagt. Meine Kollegin schlägt sich gerade mit Deutsch als Fremdsprache herum und hat sich mehr Erfolge erhofft.

      Ich habe jetzt die Konsequenz gezogen und mich zu einer Weiterbildung angemeldet. Mal sehen, welche Wege mir da aufgezeigt werden.

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  6. Was bei vielen Schülern immer weniger ausgeprägt ist, ist das, was man phonologische Bewusstheit nennt. Das hat etwas mit Hören(!) zu tun. Und diese verkümmert u.a. und insbesondere durch schlechten Unterricht und schlechte Schulbücher, zu denen leider die allermeisten gehören!
    Mit Schwingen, Ableiten etc kommen sie da, wo keine Fähigkeit zur differenzierten Lautunterscheidung ausgebildet ist, selbstverständlich so gut wie gar nicht weiter. 😉

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