Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Liebe Leser,

heute habe ich tatsächlich den Adventskranz fertig bestückt und kaum etwas für die Schule gemacht. Die Klausuren gammeln auf meinem Schreibtisch vor sich hin und machen mir kein schlechtes Gewissen. Ich habe sehr lange ausgeschlafen und fange an, diese Woche zu verdauen.

Nebenbei beschäftigt mich immer wieder die Frage (ja ich kann es einfach nicht lassen, ich bin ein Kopfmensch!), warum ich so am Gymnasium hänge, warum ich diese Idee einer durchaus elitär gemeinten Bildung befürworte. Meine Klasse ist schon längst keine Gymnasialklasse mehr. Ich habe neben den intellektuell starken Kindern, potenzielle Realschüler sitzen und auch Kinder, die noch vor ein paar Jahren an die Hauptschule gewechselt hätten. Das ist inzwischen die Realität an vielen Baden-Württemberger Gymnasien.

Warum streuben wir uns dann?

Der Elternsprechabend letzten Dienstag hat mir ein klein wenig die Augen geöffnet. Ich will hier kein Elternbashing veranstalten, sie meinen es alle gut mit ihrem Nachwuchs. Lauter kleine ICH-Menschen, die die Schule als Haifischbecken betrachten, durch das es den eigene Nachwuchs möglich erfolgreich durchzulotsen gilt, damit einmal etwas Großes aus ihm wird. Wer kann ihnen das bei der momentanen, gesellschaftlichen Stimmung verübeln?

Es möchten so viele, dass ihr Kind in der ersten Reihe sitzt, dass wir ein neues Klassenzimmerkonzept bräuchten. Nur noch erste Reihe.

Es sind so viele enttäuscht, dass ich ihr Kind nicht in den einmal in der Woche stattfindenden Förderkurs gesteckt habe, denn auch eine Drei muss doch gefördert werden. „Sehen Sie da keine Möglichkeit?“

Viele Eltern berichten mir vorwurfsvoll, dass ihr Kind in der Grundschule „nur Einser“ gehabt habe. „Mein Sohn war von der Drei im Vokabeltest regelrecht erschüttert und hat geweint.“ Dafür bedankt sich kein einziges Elternteil für den Adventsnachmittag, den ich letzte Woche zur Einstimmung auf den Advent für die Kinder ausgerichtet  habe.

Ständig höre ich den Satz: „Was kann ich tun, damit mein Kind besser wird?“ Wenn ich dann die Notenlisten herausziehe und sage: „Aber hier stehen doch Zweier und ein paar Dreier, das ist doch super!“, dann fällt einigen die Kinnlade herunter. Hartnäckig wollen sie noch ein Übungsheft genannt haben und noch eine Lernstrategie erfahren oder versuchen etwas über das anstehende Diktat zu erfahren. „Und es gibt tatsächlich keine Lernwörter mehr zum Auswendiglernen?!“

Fast beschleicht mich das Gefühl, dass es den Eltern nicht darum geht, dass ihr Kind sich zu einem sozialen Wesen entwickelt und dass es seinen Fähigkeiten gemäß etwas lernt, es geht den Eltern um die gute Note. Und gute Note heißt EINS.

Während ich von „Potenzial“ spreche, glauben immer mehr Eltern, dass man nur den richtigen Unterricht machen muss und dann kann jedes Kind alles – ihr eigenes Kind sowieso. Denn das ist immer besser als die anderen, nur „kann es das leider noch nicht zeigen. Auch der Nachhilfelehrer sagt das!“ Man muss sein Kind nur auf dem Gymnasium anmelden und dann bekommt es Abitur. Wenn etwas schief geht, lag das am schlechten Lehrer.

Ich wollte doch gar kein Elternbashing betreiben!

Es sind auch gute, entspannte Gespräche dabei, meist mit Eltern, deren Kinder einen guten Start hingelegt haben. Einser, Zweier. Das wird schon alles.

Aber die Mehrzahl der Eltern nutzt den Elternsprechtag ganz gezielt, um vor mir eine Show abzuziehen. Sie stellen sich und ihr Kind in schillerndem Licht dar, treten auch gerne Mal nach unten, beschweren sich zum Beispiel über Klassenkameraden, die ihr Kind behindern, und begreifen mich als Dienstleister.

Viele kommen auf das schlechte Klassenklima zu sprechen. Die üblichen Verdächtigen können sie namentlich aufzählen. Das eigene Kind ist nie beteiligt. Und sie berichten mir auch gleich, dass schon der Vater von XY  oder Z ein ganz Schlimmer ist.

„Und was tun Sie dagegen, Frau Henner?!“

Wer hier regelmäßg liest, weiß, dass ich mit dieser Klasse routiere und mir ständig etwas Neues ausdenke, umsetze, soziale Spiele mache, Klassenrat, Sorgenbox, Unter-vier-Augen-Gespräche, positiv verstärke… aber ich blicke diesen Eltern fest ins Gesicht uns antworte: „Ich habe noch nichts gefunden, was die Klasse mehr zusammenwachsen lässt, aber wenn Sie eine Idee haben, dann melden Sie sich unbedingt bei mir!“

Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser bestimmt, was das mit der Ausgangsfrage zu tun hat. Viel. Dadurch dass ein beträchlicher Teil der Kinder in meiner Klasse zu Leistungen getrieben wird, die sie nur mit Mühe oder gar nicht zustande bringen können, leiden die Kinder, leiden die Familien und das wirkt sich auf das Klassenklima aus. Selten habe ich eine so angespannte Gemeinschaft erlebt. Und darunter leiden alle Kinder der Klasse. Damit der Druck nicht überhand nimmt, fördere ich sehr intensiv gerade die Schwächeren. Ich bin froh, wenn die guten Schüler funktionieren und mich kaum brauchen. Für sie habe ich viel zu wenig Zeit.

Ich zerreiße mich. Fördere Franca und Elif und Adam und Jan, aber sie verbessern sich nicht oder nicht in dem Maße, wie es nötig wäre. Josefine und Lissy und Jakob und Vladimir bekommen keine Förderung, dabei sind das die schlauen Köpfe, die unser Land bei aller Gleichmacherei in Zukunft auch braucht.

Ich möchte die starken Schüler nicht ausbremsen, im Gegenteil, ich möchte diese Kinder genauso adäquat fördern, sie hungern nach geistiger Anregung. Das ist die Idee des Gymnasiums.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

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14 Kommentare zu “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm”

  1. Ja, das ist alles schwierig. Im Übrigen stehe ich da auch mit mir selbst seit Jahren auf dem Kriegsfuß. Ich finde das auch ganz schlimm und erschreckend, wie Eltern – und Schüler! – Noten wahrnehmen. Auch letztens erst in Deutsch: „Aber Max, du hast doch eine gute Note geschrieben in der Arbeit.“ – „Äh, neee?!?!“ – „Na, doch!“ – „Hallo, ich hatte eine Drei!“ …
    Das ist furchtbar. Das sehe ich so, wenn es um meine (Nachhilfe-)Schüler geht, um Bekannte, um meine Neffen. Aber ganz ehrlich? Für mich selbst habe ich das ja auch nie ablegen können. Ich bin auch groß geworden mit dem Denken „es muss die 1 sein, und wenn es nicht die 1 ist, dann ist es nicht wirklich gut“. Das ist Blödsinn und Schülern/Kindern sage ich das auch. Aber bei mir selbst kann ich’s einfach nicht ablegen. Nur 1en sind in der Uni utopisch, aber ich spüre schon, dass die 1 zumindest vorm Komma stehen sollte. Und wenn’s blöd läuft, fühle ich mich auch mit einer 1,7 nicht wohl. Ich weiß nicht, woran das liegt und wieso ich mir selbst diesen Druck mache, während ich gleichzeitig anderen ein gesünderes Verhältnis zu Leistung und Noten zu vermitteln versuche. Für das eigene Wohlbefinden ist das perfektionistische Streben nämlich keineswegs zuträglich. Ich bin wohl das Paradebeispiel für ein Produkt unserer Leistungsgesellschaft, die dem ständigen Optimierungszwang unterliegt. Und ich versuche mit allen Mitteln, davon wegzukommen. Ein anstrengendes, persönliches Dilemma.

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    1. Aber du hast das Potential dazu! Weißt du, wenn man eine Eins schaffen kann, dann soll man sich ruhig ein bisschen anstrengen. Aber vor mir sitzen viele Kinder, die froh über die Zwei und auch froh über die Drei sein können. Manche sind jenseits davon. Vielen fällt es extrem schwer, sich in der neuen Realität Gymnasium zurecht zu finden. Und die Eltern spielen dabei eine große Rolle. Sie wollen nicht wahrhaben, dass IHR KIND vielleicht nur ein Zweierkandidat ist.

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      1. Ja, das mag sein, dennoch ist es nicht wirklich gesund. Zwischen sich anstrengen und chronisch unzufrieden, weil zu perfektionistisch sein liegt ja noch mal ein Unterschied. Mhpf.
        Da hast du natürlich Recht. Und ja, das ist für Eltern schwer nachvollziehbar. Und das ist ja die Sache am Gymnasium – also eben „immerhin noch“ Gymnasium. Man ist dort schon nicht mit 2-3en zufrieden, obwohl das ja noch „Luxusprobleme“ sind. Wenn die Kinder auf dem Gymnasium deutlich überfordert sind und eigentlich die Schulform wechseln müssten, ticken viele Eltern ja total aus. Leider.

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  2. Das haben Sie sehr schön ausgedrückt. Und nein, ich finde das ist kein Elternbashing. Wenn diese Eltern nur ahnen würden, was sie den Kindern mit dieser Antihaltung antun. Nur wenn man dem System positiv gegenübersteht kann man optimal lernen.
    Und ja dieses Verschweigen wesentlicher Informationen, sehr seltsam. Eine Kollegin, die sich sehr viel mit Beratung schwieriger Fälle zu tun hatte, hatte mal so ca 1,5 Jahre engmaschige Elterngespräche mit sozial sehr gut gestellten, beruflich erfolgreichen Eltern hinter sich in denen man sich das Verhalten des Sohnes nicht erklären konnte. Bis sie dann nach 1,5 Jahren beiläufig erwähnten, sie hätten den Jungen mit 5 Jahren aus einem russischen Kinderheim. Biologische Eltern wahrscheinlich drogenabhängig.

    Und dann gibt es noch die Bevölkerungsgruppe in der man „sein Gesicht verliert“ wenn das Kind, das Gymnasium verlässt, wie unsere Kollegin, die der selben Bevölkerungsgruppe angehört uns erklärte. Darüber haben wir ausführlich in einem Lehrercoaching beraten und sind zu dem Schluss gekommen, das es in diesen Fällen dann eben irgendwann über zweimal Sitzenbleiben enden wird. Besser wäre vorher zu handeln. Aber das ist leider nicht möglich.

    Viel Kraft!
    LG
    Coreli

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    1. Das ist gut strukturiert: genau das letztere scheint mir ein wichtiger Punkt in meiner Klasse zu sein. Niemand will im Dorf das Gesicht verlieren, wenn das Kind nicht auf Gymnasium geht. Wie will man denn das erklären, wenn man sich beim Tennis oder Golf trifft? Man kennt sich doch schon ein ganzes Leben lang, das macht gesellschaftlichen Druck.

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  3. Erlauben Sie mir zwei Anmerkungen:

    1) War es früher wirklich so viel besser? Möglicherweise hat sich eine schon immer vorhandene Problematik deutlich zugespitzt.

    Ich erwähnte es, meine ich, schon einmal: Dass sich gerade in der Unterstufe an den Gymnasien ein erheblicher Anteil von Leuten tummelten, die dort von ihrem Leistungsniveau her eigentlich nichts zu suchen hatten, gehörte schon zu meinen Pennälerzeiten vor nun gut zwei Jahrzehnten zur regelmäßigen Klage von Lehrpersonen.

    Als dann die Pubertät voll durchschlug, wurde dann eben in den Klassenstufen 7 und 8 mit den eisernen Besen durchgekehrt, sodass ca. ein Drittel der Klasse nicht mehr dabei war. Nach Klasse 10 verabschiedete noch mal ein nicht ganz kleiner Anteil in Richtung der beruflichen Gymnasien, weil deren Anforderungen für das Abitur als geringer galten.

    Möglicherweise ist also nicht einmal das die Neuerung, sondern die Unduldsamkeit der Eltern. Wobei es damals auch schon Kaliber gegeben haben soll… mein Vater pflegte sich alle Jahre wieder über Elternabende zu echauffieren, auf denen ähnliche Sprüche, wie sie sie hier zum Besten gegeben hatte, gefallen waren. Der Unterscheid: Damals war die Zahl derer, die so etwas von sich gaben, an den Fingern einer Hand abzuzählen. Hat das so sehr zugenommen haben?

    2) Ich kann den Spruch nicht mehr hören: „Ein Dreier ist doch auch eine gute Note“. Das ist sie nämlich nicht.

    „Befrieidigend“ bezeichnet eine Leistung, die den durchschnittlichen Anforderungen entspricht. Keine Vollkatastrophe, gewiss, aber auch nichts Besonderes. Mittelmaß eben. Nichts gegen Mittelmaß; es kann eben nicht jeder zum Olympiasieger werden (ja, diese Einsicht fehlt ja gerade). Aber wenn der Eindruck entsteht, dass mediokre Leistungen als Großtat ausgewiesen werden, fühlen sich sowohl Schüler als auch Eltern veräppelt.

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    1. 1) Die Zahl der Kinder, die Deutsch zwar halbwegs sprechen, sich aber nicht richtig ausdrücken können, weil ihnen komplexe Sprachzusammenhänge fehlen, ist meiner Erfahrung nach in den letzten Jahren deutlich größer geworden. Wie das länderweit ist, weiß ich nicht, ich betrachte nur meine fünften Klassen an unserem Gymnasium. Theoretisch müsste ich in meiner Klasse mit einer Handvoll Kinder eine Zusatzstunde „Deutsch als Zweitsprache“ machen, das war vor zehn Jahren überhaupt kein Thema.
      Aber da war nicht alles besser – was ich im Übrigen nie behaupte. Auch da gab es stark dialektgefährdete Schüler, deren Ausdruck nicht wirklich deutsch war 😉 Deren Eltern waren jedoch meist einfach nur dankbar, dass ihr Kind es aufs Gymmi geschafft hatte und waren sich der aufzuholenden Defizite bewusst. Meine Eltern heute verlangen hingegen mal eben von mir, dass ich aufhole, was im ersten Lebensjahrzehnt verpasst wurde, nämlich der stetige Umgang mit deutscher Sprache. Und sie sehen nicht, dass Basiskenntnisse für das Gymnasium nicht ausreichen. Und natürlich wird in der Mittelstufe dann ausgekehrt. Und das ist der Punkt: ich finde es für Kinder tragisch, wenn sie absteigen müssen – und je später das passiert, also je weiter sie in der Pubertät sind, desto mehr fühlen sie sich in ihrer Persönlichkeit angegriffen. Das würde ich gerne vermeiden.
      2) An meinem Gymnasium erhalten recht wenig Kinder eine Eins, aber ein guter Teil schafft Zweier. Die Normalverteilungskurve schlägt aber auch hier zu und es gibt viele Dreier. Ich finde das Mittelmaß überhaupt nicht schlimm. Die Kinder, die zu mehr in der Lage sind, schaffen meist auch mehr. Viele sind eben nicht zu mehr in der Lage – zumindest in einigen Fächern. So what?
      In der Unterstufe hagelt es ja gerade für die Schüler Dreier, die länger zum Eingewöhnen brauchen oder die einfach nicht mehr schaffen. Dass eine Drei in Klasse 5 auf dem Zeugnis sich in der Mittelstufe auch schnell in eine Vier verwandeln kann, ist wieder etwas anderes. Aber hey, bei einigen werden dann auch wieder 10 Punkte in der Oberstufe daraus, wenn endlich die Faulheit besiegt ist oder der Knoten geplatzt. Wer bin ich, dass ich beim ersten Elternsprechabend in Klasse 5 den Eltern Angst mache? Warten wir lieber ab, wohin sich ein Kind entwickelt. Vor dem Halbjahr würde ich nie ein ernsthaftes Leistungsgespräch führen, es sei denn es ist wie bei Kindern wie Elif, die überhaupt kein Land sehen. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

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  4. Wird vielleicht Zeit für ein „Herr Klinge und Frau Henner streiten: Gymnasium oder Gesamtschule? Wie sieht die Zukunft der Schule aus?“-Gespräch 😉
    Ich sehe keine zwingenden Argumente für ein Gymnasium. Bei uns machen die Leute auch Abitur und sind im Studium – behaupte ich – nicht signifikant besser oder schlechter als Gymnasial-Abiturienten.

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  5. Habe jetzt den kompletten Blog, inklusive des alten blogspot, durch und muss nun loswerden, dass ich sehr froh bin diesen Blog gefunden zu haben. Ich lebe auch in BaWü und habe ein Kind in der 5. Klasse am örtlichen Gymnasium. Ich kann mich in vielen Gedanken wiederfinden, und der Blog hilft mir, mich nach Gesprächen mit anderen Müttern wieder runterzuholen.
    Es ist heutzutage nicht mehr leicht, sich gegen den allgemeinen Förderwahn zu stellen. Als ich gestern erwähnte, dass mein Kind in den ersten Arbeiten Noten zwischen 1-2 und 2-3 nach Hause gebracht hat, wurde ich gefragt, warum ich mein Kind dann aufs Gymnasium gesteckt hätte. Es wäre dann doch auf einer Gemeinschaftsschule besser aufgehoben. Es ist schon bitter, dass nur noch Höchstleistung anerkannt werden. Das mein Kind in den paar Wochen gelernt hat, sich selbst zu organisieren, gut mit den Klassenkameraden auskommt und glücklich ist, interessiert die wenigsten.
    Auf der anderen Seite, sind da die Familien, die sich gar nicht für ihre Kinder interessieren. Und leider sind das auch immer die Kinder, deren Leistungen unterirdisch sind.
    Wir leben in einer Zeit der Extreme.

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    1. Im Ernst, diese Eltern bezweifeln die Gymnasialtauglichkeit? Das ist absurd, denn Eltern können das nicht, weil sie nie im Unterricht dabei sind – schon gar nicht bei fremden Kindern. Lassen Sie sich nicht verrückt machen! Ob ein Kind das Abitur packen kann, zeigt sich sowieso erst noch. Und überhaupt, ich habe schon recht viele Eltern lügen gehört, besonders vor anderen Eltern. Glauben Sie ja nicht, dass die anderen Kinder immer lauter Einser mit nach Hause bringen.
      Wenn ich nicht die Namenslisten vor mir liegen hätte, würde ich im Elterngespräch manchmal nicht wissen, wer da vor mir sitzt, denn die Eltern meiner Schüler überhöhen in der Regel ihre Kinder, ein Blick in meine Notenliste relativiert das ganze dann.
      Weiterhin so viel Gelassenheit, denn es wird noch lustig, wenn die Pubertät einbricht… da sollte man noch Nerven in Reserve haben… so als kleiner Tipp an die anderen Eltern 😉

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    2. „Als ich gestern erwähnte, dass mein Kind in den ersten Arbeiten Noten zwischen 1-2 und 2-3 nach Hause gebracht hat, wurde ich gefragt, warum ich mein Kind dann aufs Gymnasium gesteckt hätte. Es wäre dann doch auf einer Gemeinschaftsschule besser aufgehoben.“

      Um Gottes Willen! Was haben die denn geraucht?

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