Moderner Mathematikunterricht

Liebe Leser,

Lucy hat Probleme in Mathe, sie kommt einfach nicht mehr mit. Da Lucy jedoch in allen anderen Fächern mindestens gute, meist jedoch sehr gute Leistungen bringen kann, ist das natürlich kein Grund, sie vom Gymnasium zu nehmen. Lucy trifft sich also ab und zu mit einer Oberstufenschülerin, die so erklären kann, das mein Kind versteht, worum es geht. Leider ist die Stofffülle jedoch so groß, dass diese Treffen gar nicht reichen, den Unterricht adäquat nachzubereiten. Im Prinzip müsste Lucy sich zwei-, dreimal die Woche mit der jungen Frau treffen, was es ja auch nicht sein kann. Und Lucy ist nicht die einzige mit diesem Problem. Viele Klassenkameraden haben längst keinen blassen Schimmer mehr, was im Mathematikunterricht eigentlich los ist.

Also nehme ich als besorgte Mutter in den Ferien das Mathebuch in die Hand und blättere ein bisschen darin herum, auf der Suche nach Möglichkeiten, wie mein Kind ohne fremde Hilfe etwas lernen könnte, was sich dann  auch noch in der nächsten Klassenarbeit niederschlägt. Über die Lehrmethoden wundere ich mich ja schon lange, aber nun auch über die Lerninhalte. Der Stoff, den Lucy Anfang der sechsten Klasse können musste, war in meiner eigenen Schulzeit frühestens Mitte der siebenten Klasse dran und dann auch nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt – über mehrere Schuljahre verteilt. Ich erinnere mich sehr genau daran, wie mein Mathelehrer damals die Prozentrechnung eingeführt hat, indem er mit uns Pferderennen spielte und uns am Ende zeigte, dass bei Wetten immer das Wettbüro den größten Gewinn einstreicht. Deshalb weiß ich den Zeitpunkt so genau – diesen genialen Mathelehrer hatte ich leider nur dieses eine glückliche Jahr lang.

Aber zurück zum Lehrbuch. Ich lese das Vorwort: Moderner Mathematikunterricht mit dem Lambacher Schweizer. Was ich dort lese… ach, ich muss es einfach zitieren:

„Die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit erfordert eine Straffung des Lernstoffes. [Seltsam, gegenüber uns Eltern wurde behauptet, man habe entschlackt und Dinge gestrichen, das ist aber definitiv etwas anderes als Straffen.] Der Bildungsplan sieht entsprechende Änderungen vor, die im Schulbuch sinnvoll umgesetzt werden müssen. [Da bin ich mal gespannt.]

Im Lambacher Schweizer werden negative Zahlen nun in Klasse 5 behandelt [ungeachtet, ob die Kinder das dort schon wirklich verstehen]. In Klasse 6 können die rationalen Zahlen deshalb sofort im positiven und negativen Bereich eingeführt werden [weil Kinder sich ja bekanntlich alles über die Sommerferien merken]. Bei den Rechenvorgängen kann hier auf das Vorgehen bei den ganzen Zahlen zurückgegriffen werden. Eine weitere Straffung der Inhalte [!] wurde dadurch erreicht, dass früher getrennt aufbereitete Inhalte sinnvoll zusammengefasst wurden, d.h. so, dass sie ein integriertes und vernetztes Lernen fördern. [Man kann sich auch alles schönreden.] Ein Beispiel dafür ist die gemeinsame Einführung der Bruch- und Dezimaldarstellung von rationalen Zahlen. Sie verdeutlicht, dass es sich nur um verschiedene Darstellungsweisen derselben Zahlen handelt. [Genau an diesem Punkt ist Lucy ausgestiegen. Sie hat es total verwirrt, dass sie innerhalb weniger Schulstunden Brüche, Prozentrechnungen und Dezimalrechnungen und jede erdenkliche Umwandlung von einem ins andere können musste, gleich verknüpft mit den Umrechnungen verschiedener Maßeinheiten. Aber das vernetzt einfach so herrlich!]

Wichtig ist zudem die verständnisorientierte Vorbereitung zukünftigen Lernstoffs. [Darauf warte ich noch.] So wird in Klasse 6 bereits die Prozentangabe eingeführt, aus der Erkennung von Mustern wird auf einfache Terme geschlossen und das Beweisen und Begründen wird durch experimentelles, aber systematisches Entdecken geübt. [Nun ja, vielleicht entdecken Kinder wie Lucy tatsächlich irgendwann einmal etwas…] Dies ebnet den Weg für das abstraktere Vorgehen bei den entsprechenden Inhalten an Klasse 7. [Als ob das bloße Umrechnen von Brüchen in Prozentangaben in Dezimalzahlen nicht abstrakt wäre!]

Die Logik dieses Vorwort finde ich bestechend. Damit wir besser durch den Stoff durchkommen, verlagern wir Inhalte nach vorne und ziehen sie mit anderen, ebenfalls komplizierten Inhalten zusammen, aber sie werden sehen, liebe Eltern, Ihr Kind wird so viel besser lernen. Denn Ihr Kind ist ja seit der Vorverlegung des Einschulungstermins nicht nur im Schnitt ein paar Monate jünger, nein die Schülerschaft ist ja durch den Wegfall der Verbindlichkeit der Gymnasialempfehlung auch wesentlich klüger und aufnahmebereiter geworden, so dass wir im Unterricht sowieso schneller voranschreiten können, denn der Lehrplan ist so herrlich dicht gedrängt. Und wenn es dann ab der siebenten Klasse so richtig haarig wird, dann können wir wenigstens sagen: wir haben alles Erdenkliche getan, um Ihr Kind optimal auf sein Scheitern vorzubereiten!

Ich bin übrigens überhaupt nicht verärgert, als ich das hier schreibe, ich grinse, ich kann nicht mehr anders, als diesem Irrsinn lachend entgegenzutreten. Ich suche nach anderen Strategien als Wut. Denn was bringt das meinem Kind?

Ich kann darauf hoffen, dass Lucy im nächsten Jahr einen Lehrer bekommt, der besser erklärt und auch auf die Klassenarbeiten vorbereitet. Ich kann mich zusammen mit Lucy hinsetzen und regelmäßig die Inhalte des Mathebuches nachbereiten. Was zwar eigentlich nicht meine Aufgabe sein sollte, aber es wird ohne das nicht gehen, fürchte ich. Trotzdem fühle ich mich schon jetzt leicht überfordert. Nicht der Stoff, nein das bekomme ich hin, es ist die Zeit: Arbeit, Hausaufgaben, Vokabeln und nun auch noch regelmäßig Mathenachbereitung? Lucy hat immer noch viel Freizeit, weil sie die meiste Schule ja mit links schmeißt, aber was ist mit mir? Eigentlich war ich gerade froh, endlich wieder mehr Zeit nur für mich zu haben. Aber ihr habt Recht. Das ist egoistisch gedacht. Ich bin doch die Mutter und das ist mein Job…

Ich könnte auch eine richtige Nachhilfe organisieren, zweimal die Woche, aber so verzweifelt bin ich noch nicht. Wer braucht schon Ferien! Wir versuchen es erst mit den Selbstüberprüfungsaufgaben des Lambacher Schweizer, von denen es dankenswerterweise eine Menge gibt, wie ich jetzt bemerkt habe. Das ist auch wichtig, denn im normalen Schulunterricht bleibt in Mathematik kaum Zeit zum Üben.

Das ist nicht nur schade, das ist tragisch.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

Advertisements

19 Kommentare zu „Moderner Mathematikunterricht“

    1. @jmklinge: Ich schließe mich dem an. Immerhin: Von Kompetenzen scheint nicht die Rede zu sein:
      Schön auch Phrasen wie „Wichtig ist zudem die verständnisorientierte Vorbereitung zukünftigen Lernstoffs. “ Aha! „Verständnisorientiert“ soll die Einführung sein. Wer hätte das gedacht.

      Gefällt mir

  1. Ich hab ein paar Mathematiker im Freundeskreis, die sehr unflätig vom LS spprechen, meist zurecht. Und auch die Vorverlagerung ist mir bei meinen Nachhilfeschülern aufgefallen – inklusive der damit einhergehenden Probleme. Potenzen Anfang Klasse 7 machen absolut keinen Sinn, etc. pp.
    Aber du hast es ja bereits treffend auf den Punkt gebracht: Sowohl die Autoren des LS als auch die für den Bildungsplan verantwortlichen Leute reden sich die Sache einfach schön.

    Gefällt mir

  2. Ohje, LS und G8! Schlimmer kann es nicht mehr werden! Falls du noch ansprechendere Wiederholungsaufgaben für deine Tochter abseits von LS suchst, kann ich die „Mathestars“ empfehlen.
    (Bin ich froh, dass Niedersachsen diesen G8-Irrsinn beendet hat!)

    Gefällt mir

    1. Werde mal schauen, was die „Mathestars“ sind, danke! Heute hat Lucy die Selbstübungsaufgaben anfangen müssen und ich sehe nur Sinn drin, wenn sie das jeden Tag macht, ojeh, was tue ich da meinem Kind an…

      Gefällt mir

    1. Ja, aber es kann die beste Lehrkraft nicht auffangen, was die Lehrplanersteller und Schulreformierer der Ministerien verbocken. Bei uns wurde der Stoff des G9 mehr oder weniger unverändert ins G8 übernommen…weil die Kinder ja von Jahr zu Jahr gescheiter werden oder so… 😦

      Gefällt mir

  3. Gegen wen oder was richtet sich Deine Wut?
    Dass in offiziellen Papieren Phrasen gedroschen werden, ist ja nicht neu. Hier ist es nun besonders überzogen. Aber auch nach einem solchen Vorwort könnte noch ein passables Lehrbuch folgen. Die Aufteilung der Inhalte auf die Schuljahre muss das Buch ja mehr oder weniger aus dem Bildungsplan übernehmen. Und ja, es ist ent“schlackt“ worden. In 5/6 duales Zahlensystem, römische Zahlen, Primzahlen, Primfaktorenzerlegung, ggT, kgV, etliches in der Geometrie. (Ob genau diese Bereiche sinnvoll waren, darüber streitet die Fachdidaktik.)
    Der LS ist mit seiner Konzeption sicher noch eher einäugig unter vielen Blinden. Du merkst an meiner vorsichtigen Formulierung: Es gibt mE wenig Gutes auf dem Lehrbuchmarkt, schon gar keine eiermilchlegende Wollmilchsau. Ob das in anderen Bundesländern/Schulformen anders ist?
    Jedenfalls: Es steht und fällt mit dem Lehrer, Der scheint mir bei Euch nun kein besonders glückliches Händchen zu haben.
    Wenn es der halben Klasse so geht: Über die Elternschaft Gespräch suchen, Fachschaft einschalten, zur Not Schulleitung. In 5 und 6 MUSS es solche Probleme noch gar nicht geben, insbesondere in 6 ist eigentlich auch genug Zeit zum Üben. (Im Unterschied zu 7 etwa.)
    Speziell für Lucy: ein erfahrenerer Nachhilfelehrer, am besten pensionierter Mathelehrer ist möglicherweise hilfreicher, dann reicht vielleicht auch eine Stunde in der Woche. Nach meiner Erfahrung können SchülerInnen zwar auch gut erklären, aber weniger anleiten zum Selbstständigwerden. Und das scheint mir essentiell. Selbstständig im Sinne: was tue ich, wenn ich plötzlich etwas nicht verstehe? Wie hole ich mir Hilfe im Lehrbuch (sogar im LS;-))? Wie finde ich meine Fehler? Wie übe ich für eine Arbeit? Wie bereite ich die Unterrichtsstunden nach? – Das sollte zwar auch im Unterricht stattfinden, tut es aber offenbar nicht.
    Übrigens gibt es zum Lehrbuch noch ein Arbeitsheft und verschiedene Trainingsmaterialien, schau mal auf der Webseite von Klett. Vielleicht helfen die auch etwas, da man ja dort viele viele Aufgaben (teilweise mit Differenzierungssternchen versehen) hat und besser üben kann als mit den Lehrbuchaufgaben (wenn Du nicht den sauteuren Serviceband mit den Lösungen dazu besorgen willst).
    Alles Gute, Frau Rebis
    (Mathelehrerin&Ref.ausbilderin und u.a. daher aus eigener Anschauung wissend, dass es nicht nur schlechten Matheunterricht gibt;-))

    Gefällt mir

    1. @ Frau Rebis: Frau Henner schreibt doch, dass sie gar keine Wut hat. Und dass sie bereits mit Zusatzmaterialien von LS arbeitet um für Lucy mehr Übungsmaterial zu haben.
      MIt bestem Gruß, eine Deutschlehrerin

      Gefällt mir

      1. Oh, ich dachte, es handele sich um die Selbstüberprüfungsaufgaben aus dem Lehrbuch selbst. Dort sind nämlich auch etliche enthalten. Allerdings vom Aufgabenformat her eher einseitig. Zum Trainieren wunderbar geeignet. Ob sie allerdings zu den Klassenarbeiten des Lehrers kompatibel sind (nach allem, was ich bisher von ihm gelesen habe, falls es der gleiche wie in Klasse 5 ist), dort scheint es eher kunterbunt durcheinander zu gehen von den Fragetypen her. Daher mein Tipp der Zusatzhefte. Aber vielleicht habe ich von außen nur wenig Einblick in die Situation. Wollte nur helfen:)

        Gefällt mir

    2. @ Rebis 1: Ich behaupte nicht, dass es nur schlechten Matheunterricht gibt, ich berichte nur, was ich zuhause mitbekomme. Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich keine Ahnung habe, was eigentlich im Unterricht abläuft. Und eines kann der Mathelehrer: ist ist lustig und deshalb gehen die Kinder trotz schlechter Ergebnisse gerne hin. Klingt seltsam, aber das ist ja schon mal etwas. Und ja, meine Kollegen sagen genau wie du, der LS sei der Einäugige unter den Blinden. Und ich bin niemand, der schreit, man solle das Niveau senken. Aber bitte mit Augenmaß an das G8 anpassen.
      Wenn ich aber sehe, was Lucy jetzt schon rechnen muss (und dafür kann der Mathelehrer rein gar nichts), dann wird mir himmelangst, denn das habe ich selbst erst beträchtlich später können müssen. Und Mathematik ist nun mal auch eine Frage der Reife. Das Ganze nun als Errungenschaft darzustellen, wie es der LS unter der Überschrift „Moderner Mathematikunterricht“ (die stammt nämlich aus dem Lehrwerk und nicht von mir) tut, das empfinden Eltern als Hohn.
      Du sprichst vom Entschlacken, aber das, was du aufzählst, wurde alles sehr ausführlich behandelt. Kann sein, dass offiziell entschlackt wurde, aber in meinem Erleben wird es einfach zusätzlich in den Plan gepresst, weil es ja auch nicht sinnvoll ist, es wegzulassen. Das scheint mir auch an anderen Schulen die Realität zu sein, weil ich mich vor diesem Post durchaus mit anderen Eltern aus anderen Schulen unterhalten habe. Gerade in Mathematik klagen die Eltern über die Fülle und den für einen beträchtlichen Teil der Kinder nicht zu bewältigen Anspruch gerade beim so wichtigen Aneignen der Basis, weil zuviel in zu kurzer Zeit auf einmal behandelt wird.
      Wenn dann die Realität der Klassenarbeit auch noch über dem Niveau des Lehrbuches steht, dann bleibe ich beim Üben ganz sicher mindestens beim LS selbst.
      Ich habe mir das mit dem Nachhilfelehrer auch schon überlegt. Jan-Martin Klinge ist ja so dagegen, aber als Eltern verzweifelt man da schon und sucht Hilfe außerhalb der Schule. Aber es tut sich in meinem Umfeld auch kein geeigneter Lehrer auf, was schon witzig ist, wenn man im Grund an der Basis sitzt. Ich werde dir und euch berichten, wie sich die Lage entwickelt.
      Ich will mich nämlich nicht beklagen, sondern konstruktiv mit der Situation umgehen. Meine Menschenkenntnis sagt mir, dass ich weder mit dem Mathelehrer reden kann – ihm auch gar keine Schuldzuweisungen machen will, weil mir das gar nicht zusteht!, noch die Fachschaft hinzuziehen sollte. Ich wundere mich vielmehr darüber, dass die Mathefachschaft sich so sehr wundert über das Auseinandergehen der Leistungen in der Oberstufe in ein paar sehr gute und gute Checker und dann kommt lange nix und unter fünf Punkten tummelt sich die tumbe Masse. Mich wundert das absolut nicht.

      Gefällt mir

  4. Das kann sich aber alles auswachsen, ich war in der Mittelstufe in Mathe nicht gut. Traf dann im Studium mal meine Mathelehrerin aus der Mittelstufe, die ob meines Studiums ziemlich stutze und dann meinte, „Sie hatten ja damals auch schon Geistesblitze“ Das war wirklich so, dass damals vor meinem Inneren ab und zu der Nebel der Schulmathematik schlagartig aufriß und Einzelprobleme völlig trivial waren, was aber nicht so häufig war, dass es zu einer guten Note reichte. In der Oberstufe war dann auf einmal alles einfach. Keine Ahnung, ob das am Hirnumbau in der Pubertät lag oder am neuen Lehrer.
    Also nicht verzagen, da kommt man schon durch.

    Gefällt mir

    1. Danke für die aufbauenden Worte. Ich bleibe dran, weil gerade wichtige Grundlagen gelegt werden, aber innerlich hoffe ich auch, dass sich das Problem mal auswächst, Lucys Hirnumbau ist schon auch Teil des Problems 😉 da will ich sie gar nicht in Schutz nehmen.

      Gefällt mir

  5. Juhuuu! Lambacher Schweizer! Ich habe schon 6,5 Jahre hinter mir, fehlen nur noch 1,5. Sag Lucy doch bitte, dass sie nicht verzweifeln soll, wenn sie eine Aufgabe schon dreimal nachgerechnet hat und immer noch nicht das rauskommt, was in den Lösungen zu den Selbstüberprüfungsaufgaben („Bist du sicher?“ oder wie die hießen) steht. Diese Lösungen sind nämlich nicht selten schlicht und einfach falsch. Und das der Rechenweg auch meist nicht mit abgedruckt ist, macht es oft nicht einfacher…
    Aber nun noch mal kurz zu den Dezimalzahlen und Brüchen. Auch ich habe dank G8 beides gleichzeitig lernen dürfen (mit LS an meiner Seite). Seit diesem Jahr gehört Niedersachsen wieder zu den Vertretern von G9 und unsere Schule verwendet das Mathebuch „Neue Wege“. Ob es nun besser oder schlechter als LS ist, kann ich nicht beurteilen, aber auf jeden Fall ist mir auch aufgefallen, dass Dezimalzahlen und Brüche auf einmal nicht mehr „genau das gleiche“ sind und auch nicht mehr gleichzeitig eingeführt werden. So vergingen fast zwei ganze Monate, in denen ich mit meiner Nachhilfeschülerin Dezimalzahlen addiert, subtrahiert, multipliziert und dividiert, sowie mit verschiedenen Maßeinheiten rumhantiert habe, bevor wir nun nach den Weihnachtsferien mit den Brüchen beginnen dürfen (Das Mädchen ist auch in der 6. Klasse und momentan treffen wir uns 2 mal die Woche 90min um generell Hausaufgaben zu machen und die Mathestunden nachzubereiten, für grundlegende Dinge oder Übungen reicht die Zeit leider trotzdem nicht).
    Zur Nachhilfe generell muss ich sagen, dass es stark von der Person abhängt und dass es sehr wohl auch Oberstufenschüler/Innen gibt, die zum selbstständigen lernen anleiten können. Im Optimalfall kennt auch der „Nachhilfelehrer“ den aktuellen Mathelehrer und hatte ihn schon einmal im Unterricht. Denn nach einiger Zeit können Schüler schon sehr gut einschätzen, was dem Lehrer wichtig ist bzw. welche Aufgabentypen in Arbeiten besonders beliebt sind 😉

    Gefällt mir

  6. Ich würde mir „Alte Meister“ nehmen, also Schulaufgaben/Klausuren von früheren Jahren. Viele ältere Schüler müsste ihre alten Klausuren kopiert haben. Die Alten Meister dann mit einem Nachhilfelehrer üben und fertig.

    Frau Henner, könnten Sie mir Ihre Emailadresse geben; ich würde Sie gerne etwas fragen. Meine ist unten eingefügt und von Ihnen einsehbar. Danke.

    Gefällt mir

    1. Irgendwie habe ich das Gefühl, bei „Alten Meistern“ würde ich meine Kollegen hintergehen. So als versuche man, sich einen unlauteren Vorteil zu erschleichen. Das lässt sich rational gar nicht begründen und ist vielleicht auch ganz dumm…

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s