Kreuzchen im Kalender

Liebe Leser,

heute streiche ich mir im Kalender an. Lucy ist das erste Mal ganz normal zum Lehrerzimmer gekommen, hat nach mir gefragt und dann mit mir etwas geklärt, ohne im Boden zu versinken, sich verstohlen umzugucken und schnell wieder abzuhauen. Unser Lehrermama-Lehrerkind-Verhältnis normalisiert sich. Schön.

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

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7 Kommentare zu “Kreuzchen im Kalender”

  1. Hast du eigentlich mal darüber geschrieben, warum ihr eigentlich an derselben Schule seid? Oder liegt das daran, dass ihr ja auf dem Dorf nicht so viel Auswahl habt?
    Es interessiert mich, weil meine Schwester entschieden dagegen ist, dass die Jungs auf ihr Gymnasium kommen. Aber sie wohnen auch in der Stadt und haben mehrere Gymnasien zur Auswahl.

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    1. Wo ist das Problem? Meine Kinder waren/sind auch an meiner Schule und kamen/kommen gut damit zurecht – einschließlich der Zeit, die ich sie auch selbst im Unterricht hatte, was eigentlich vermieden wird, aber in diesem Fall nicht anders machbar war.
      Das wir das einzige Gym in einer Kleinstadt sind, ist es normal, dass wir Kollegenkinder in den Klassen sitzen haben – und an der Lehrerzimmertür fragt immer mal eine/r nach „Mutti/Mama“ … 😉

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      1. Meine Schwester hatte zu Schülerzeiten den Sohn eines Lehrers als Klassenkameraden, und dieser hatte damit wohl keinen leichten Stand. Das hat sie wohl irgendwie dauerhaft so geprägt, dass sie sich von Anfang an geschworen hatte, dass sie das nicht möchte. Allerdings gibt es hier eben wie gesagt mehrere Gymnasien zur Auswahl, die eigentlich alle einen ziemlich guten Ruf genießen, von daher ist es eigentlich egal, auf welcher Schule die Neffen landen.
        Ähnlich gibt es das übrigens mit Geschwisterkindern: Ich kenne auch viele Leute, die nicht beide Kinder auf dieselbe Schule schicken.
        Das heißt ja im Umkehrschluss nicht, dass es für alle Lehrerkinder schlecht sein muss, an der gleichen Schule wie die Eltern zu sein, ebensowenig wie es für Geschwister schlecht sein muss, die gleiche Schule zu besuchen. 😉 Mich hat lediglich der Grund interessiert – ich persönlich stehe dem neutral gegenüber.

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    2. Es gibt nur das eine Gymnasium. Das Gymnasium in der Nachbarstadt hat einen schlechten Ruf und das Gymnasium in der anderen Nachbarstadt hat beim Schnuppertag einen so schlechten Eindruck gemacht, dass Lucy da absolut nicht hinwollte. Und so ersparen wir uns die langen Busfahrten. Außerdem gibt es genügend andere Lehrerkinder – Lucy hat keine Exotenstellung. Nachteil: Ich muss immer zur ersten Stunde in der Schule sein, selbst wenn ich ausschlafen könnte…

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