Herbstferien I: Vom leisen Verschwinden einer Kulturtechnik

Liebe Leser,

es ist Feiertag. Ich stehe am Fenster und schaue in den sonnendurchfluteten Garten hinaus, sachte fallen die Blätter von den Bäumen. Ein Meer gelben Laubs bedeckt die Beete, rot leuchten die letzten Rosen dazwischen hervor, im Hintergrund spielt leise Chopin. Auf dem Sofa sitzt mein Vater und liest, meine Mutter am Klavier wechselt zu Schumann. Die Kinderszenen, mit denen bin ich aufgewachsen. Es ist eine Szene, wie sie so vor hundert Jahren sich abgespielt haben könnte. Zwar nicht in meiner Familie, nein, der Wohlstand in dem wir hier sitzen, ist kein ererbter. Zwei Generationen zurück sind wir in Arbeiterfamilien. Mein einer Großvater hatte zwar schon Abitur, ist dann aber Soldat geworden statt zu studieren. Mein anderer Großvater hat an der Münchner Kunstakademie studiert – vor dem zweiten Weltkrieg. Aber dann kam eben dieser Krieg.

Mein Vater und meine Mutter haben nach dem Krieg beide studiert und akademische Berufe ausgeübt, bis meine Mutter nach der Geburt des letzten Kindes (Klein-Lilo) ihren Beruf aufgab und Hausfrau blieb, jetzt sind sie Rentner. Der eine liest, die andere spielt Klavier.

Beides braucht man heute eigentlich nicht mehr. Bücher kann man sich vorlesen lassen und jedes Stück läuft fehlerfreier auf Musikanlagen. Doch wie gut es ist, dass beide das noch können. Mein Vater, nun schon betagt, hält seinen Geist fit, auch wenn seine Lebensgrundsätze tatsächlich aus dem vergangenen Jahrhundert stammen. Bücher verbinden ihn noch mit der Gegenwart. Lesen strengt an und das ist gut für ihn. Meiner Mutter tut das tägliche Klavierspielen auf zweierlei Weisen gut. Zum einen trainiert sie die arthritischen Finger, zum anderen fühlt sie sich beim Klavierspielen ganz bei sich. Es geht nicht um die perfekte „Träumerei“, es geht um ihre „Träumerei“. Sicher hätte Schumann sie anders gespielt, aber hier spielt nicht Schumann, hier spielt meine Mutter.

Natürlich wird niemand diesen beiden Menschen diese Kulturtechniken absprechen. Mit anderen Fähigkeiten sind wir nicht so zimperlich. In Baden-Württemberg schaffen wir gerade die Schreibschrift ab und niemanden interessiert das, es merkt ja keiner. Nun gut, die Grundschullehrerinnen merken das, aber von ihnen standen viele ja sowieso mit der Schreibschrift auf Kriegsfuß, könnte man meinen.

Bis jetzt lernten die Kinder in der Regel in der ersten Klasse die Druckschrift und ab der zweiten Klasse eine Schreibschrift. Nach unsäglichen Versuchen mit der „vereinfachten Ausgangsschrift“ sind die Grundschulen in unserem Umkreis wieder bei der „Lateinischen Ausgangsschrift“ gelandet. Der Witz war nun, dass die Grundschüler sich dann ab der dritten Klasse entscheiden konnten, was und wie sie schreiben wollen, was dazu führte, dass die meisten Kinder mit einer Druckschrift zu uns kommen (die haben sie schließlich viel länger geübt), die zwar leserlich ist, aber schon bei kleinen, längeren Texten klagen die Kinder über Schmerzen in der Hand. Das fällt in der Grundschule nicht so stark auf, weil dort die Menge der zu verfassenden Texte einfach geringer ist. Das ist ein Punkt, an dem wir mit den Grundschullehrerinnen nicht auf einen Nenner gefunden haben. Wir sagen: Übt bitte länger die Schreibschrift, damit diese überhaupt eine Chance bekommt, sie ist wichtig für schnelles, flüssiges, längeres, leserliches Schreiben. Dabei ist es uns wurscht, ob es sich noch um eine Standardausgangsschrift handelt oder ob das Kind seine individuelle Schreibschrift entwickelt hat. Hauptsache, die Bewegungen sind fließend und locker. Die Grundschullehrerinnen sagen: Nein, ein Kind soll frühzeitig seine individuelle Schrift entwickeln, wir reden da nicht rein. Bei uns funktioniert das auch super.

Super.

Diesen Streit werden wir in Zukunft sowieso nicht mehr führen können. Denn mit dem neuen Bildungsplan wurde die Schreibschrift abgeschafft. Es steht nicht mehr Schreibschrift im Bildungsplan, sondern Handschrift und jede handgeschriebene Druckschrift ist eine Handschrift.

Gemerkt habe ich das, als ich letzte Woche mal wieder an einer Grundschule in unserem Einzugsgebiet zu Besuch war. Die Kinder üben dort keine Schreibschrift mehr, sie lernen die Grundschrift. „Die Grundschrift ist ein Projekt des Grundschulverbands, des führenden Fach- und Reformverbands für die Grundschule und ihre Kinder“, werde ich informiert. Wikipedia meint: „Entscheidend ist bei der Grundschrift nicht die Schriftform, sondern das pädagogische Konzept, das grundsätzlich auch mit anderen Formen der Druckschrift realisiert werden kann: Die persönliche Handschrift der Kinder wird direkt aus den Druckbuchstaben entwickelt – ohne Umweg über eine verbundene Ausgangsschrift. Die Lateinische Ausgangsschrift, die Vereinfachte bzw. die Schulausgangsschrift stellten bisher einen zusätzlichen – nach Ansicht des Grundschulverbands unnötigen – Zwischenschritt zwischen den Druckbuchstaben und der persönlichen Handschrift dar, die jedes Kind im Verlauf der Schulzeit individuell entwickeln soll. Kinder lernen also auch nach dem Ansatz des Grundschulverbands, verbunden zu schreiben. Es wird aber – wie in ausgeschriebenen Erwachsenenschriften üblich – darauf verzichtet, dass die Spuren der verbundenen Schreibbewegung durchgängig auf dem Papier sichtbar sein müssen. Denn wie Untersuchungen zeigen, erleichtern Luftsprünge eine flüssige Schreibbewegung. Zudem können die Verbindungen – entsprechend dem individuellen Bewegungsrhythmus – unterschiedlich gewählt werden, sofern die Buchstaben gut lesbar bleiben. Die an die Druckschrift angelehnten Formen der Grundschrift sind also keine Normschrift, sondern nur Orientierungshilfe. Sie sollen Kindern helfen, die Druckbuchstaben in der Schreibbewegung flüssig zu verbinden, erlauben deshalb unterschiedliche Verbindungen, die zudem nicht durchgängig auf dem Papier sichtbar werden müssen.“ Dort findet sich allerdings auch gleich der Hinweis: „Eine der wichtigsten Kritikerinnen der Grundschrift ist Ute Andresen. Die ehemalige Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben von 1999 bis 2002 vertritt die Ansicht, „dass Kinder sich das Schreiben nicht selbst beibringen können.“ Die Grundschrift einzuführen bedeute die Schreibschrift abzuschaffen. Das setze „leichtfertig eine Kulturtechnik aufs Spiel – die Fähigkeit, eine allen gemeinsame lesbare Schrift zu schreiben“. Andresen widerspricht in dem FAS-Interview der Aussage des Grundschulverbandes, die Grundschrift sei eine verbundene Schreibschrift. „Das ist falsch. Die Grundschrift ist eine modulare Schrift, das bedeutet die Buchstaben werden nebeneinander gesetzt.“ Unterstützt wird Andresen u.a. von der Schriftstellerin Cornelia Funke. „Eine Druckschrift zu beherrschen reicht meiner Meinung als Handschrift nicht aus. Sie fließt nicht wie eine Schreibschrift und ist daher sehr viel langsamer. Eine fließende Handschrift dagegen fördert den Fluss der Gedanken – und ist gleichzeitig so individuell, dass man ganz bei sich ist.“

Ich selbst kann nicht entscheiden, was richtig ist, das werden wir dann in zwei, drei Jahren merken. So richtig zufrieden war ich mit dem bisherigen System nicht. Das lag aber nicht an der Schreibschrift, sondern an der Laxheit, mit der mit der Schreibschrift umgegangen wurde. Sie war vielen unserer Grundschullehrerinnen schlichtweg egal. Aber sie haben sie durchgenommen und so den Kindern wenigstens die Möglichkeit gegeben, sie als Modell zu nehmen, um daraus eine eigene Schreibschrift zu entwickeln. Ich habe Lucy dann geradezu gezwungen, Schreibschrift zu schreiben. Sie fand nach anfänglichem Murren aber Freude daran. Schreiben kann Spaß machen! Inzwischen kann sie das sehr, sehr schnell. Lucy ist siebente Klasse und schreibt locker vier, fünf Seiten im Aufsatz runter, ohne sich zu beschweren. Natürlich ist es keine der bekannten Ausgangsschriften, sondern Lucy-Schrift, eine gut leserliche, noch etwas kindliche Schreibschrift. Da ist nicht jeder Buchstabe mit jedem verbunden, sie ist auf dem Weg zu einer individuellen, flüssigen, schnellen Schrift.

Lucy kann auch die Schriften der anderen Kinder entziffern. Wenn nun nämlich nur noch die Grundschrift gelehrt wird, die sich an den Druckbuchstaben orientiert, können die Kinder dann andere Handschriften lesen? Muss Frau Henner dann umlernen? Momentan schreibt Frau Henner eine feine Grundschulschrift, wenn sie etwas an die Tafel schreibt, sonst krähen die Kinder in der Unterstufe: „Was heißt’n das?“ Muss sie jetzt auf Druckbuchstaben umlernen? Tafel? Ach Frau Henner, wenn du bald ein White-board hast, dann tippst du nur noch und das kann das jedes Kind lesen. Merkst du nicht, dass man überhaupt keine Schreibschrift mehr braucht?!

Wir werden das sehen, Klavierspielen braucht eigentlich auch keiner mehr.

Nein, ich bin nicht kulturpessimistisch. Ich will nur aufmerksam machen auf etwas, was mir auch völlig durch die Lappen gegangen wäre. Wohin die Entwicklung uns führt, weiß ich nicht. Ich denke nur, dass man das schwer rückgängig machen kann. Wir werden die Schreibschrift verlieren. Möglicherweise gibt es irgendwann einen geheimen Code: Kinder aus höheren Kreisen erkennen sich an der Schreibschrift. Vielleicht kann man dann noch einen VHS-Kurs besuchen oder Internet-Tutorials. So kann man sich ja jetzt auch Klavierspielen beibringen. Alles ganz demokratisch. Wir zwingen niemanden mehr. Kultur ist individuell geworden.

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

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34 Kommentare zu “Herbstferien I: Vom leisen Verschwinden einer Kulturtechnik”

  1. Ich hätte mir bei meinen beiden Kindern gewünscht, dass sie gar nicht Druckschrift schreiben sondern nur und ausschließlich Schreibschrift. Druckschrift schreiben ist irgendwie mehr wie malen. Ich war nicht glücklich, wie die Schreibschrift dann noch durchgepresst wurde am Ende des Schuljahres. Schreiben ist so wirklich viel mühsamer!

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    1. So habe ich das hier auch erlebt. Sicher gibt es die Grundschulen, wo LehrerInnen den Kindern genügend Übungszeit für die Schreibschrift geben, bei uns beiden scheint es aber eher ein Anhängsel gewesen zu sein, was die Kinder dann gar nicht ernst genommen haben. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die Kinder sich schwertun. Jede Kulturtechnik macht anfänglich Mühe.

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  2. Danke für deinen nachdenklichen Beitrag! Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr du mir aus der Seele sprichst bzw. schreibst! Wir hatten es mit Tina erst heute wieder vom „Schreiben nach Gehör“ und der Frage, inwiefern es arme Schüler denn malträtiert, im Englischen darauf zu achten, das „s“ der dritten Person mitzunehmen, wo doch so viele native speaker das weglassen würden. Und überhaupt, Grammatik ist doch eh eine Qual…

    Aber vielleicht ist das ja das Ziel, dass sich irgendwann die entsprechenden Kreise an der Schreibschrift erkennen, während der Rest halt eine Grundausstattung mitbekommt, die zum Arbeiten reicht?

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    1. Erkläre nie mit böser Absicht, was man auch mit einfacher Unfähigkeit erklären kann.
      Im Zweifelsfall schicken die Verantwortlichen ihre Kinder auf eine Privatschule.

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    2. Das ist einer meiner Gedanken. Auf der einen Seite erlebe ich Kinder, die bewusst für ein Jahr auf ein englisches Internat geschickt werden, damit sie Englisch in Aussprache und Schrift perfekt beherrschen, und auf der anderen Seite soll – von oben diktiert – immer weniger auf diese Korrektheit geachtet werden, Hauptsache man könne sich verständigen. Die Schule ist aber kein VHS-Kurs Urlaubsenglisch. Und das englische Internat kann sich nur ein Bruchteil der Bevölkerung leisten. Beides sind nun aber zum Teil Faktoren geworden, um die wir wieder ringen müssen in unserer Gesellschaft – wohin wollen wir mit unserer Schulbildung: zum VHS-Kurs oder zum Oxford-Englisch?
      Bitte, das ist nur ein Beispiel!

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      1. Solche Kinder mit Auslandsjahr auf irgendwelchen Internaten oder renommierten Schulen kenne ich auch. Und das kann es ja echt nicht sein, dass die dann korrekt Englisch können und alle anderen halt so irgendwie was sprechen, was möglicherweise halbrichtig ist.
        Ach, es ist echt ärgerlich, was da an Entwicklungen stattfindet. Einerseits bin ich froh, raus aus dem Bereich zu sein und die nicht gegen meinen Willen mittragen zu müssen, andererseits, wie will man sich dem entgegenstellen?
        Ich bin froh, dass es Lehrer wie dich gibt, die diese Entwicklungen reflektieren undversuchen, dem zum Trotz das Beste aus der Situation zu machen!

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  3. Ach du dickes Ei!
    Das habe ich überhaupt nicht mitbekommen! Meine Tochter ist in bawü in der ersten Klasse. Da muss ich nach den Ferien sofort nachfragen, wie das unsere Schule/Klassenlehrerin sieht.
    Vielen dank für die Info!

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  4. Ich bin momentan Elternvertreterin in der FK Deutsch an einem nds. Gymnasium; einige Deutschlehrer üben mittlerweile mit den SuS Schreibschrift oder zumindestens Druckbuchstaben mit Schwüngen zu verbinden, weil bei Diktaten aufgefallen ist, dass die Schreibgeschwindigkeit der Kinder nicht mehr ausreicht, die vorgegebene Anzahl Wörter in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Hintergrund ist auch hier, dass in einigen Grundschulen Schreibschrift nicht mehr unterrichtet wird, bzw werden dürfte.

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    1. Genau das ist ja der Kern des Problems. Es gibt eine nicht unbeträchtliche Menge an Menschen, die stur behaupten, jede Druckschrift sei genausoschnell schreibbar wie eine Schreibschrift. Wir machen da andere Erfahrungen. Natürlich gibt es die Fix-Schreiber. Wenn alle Schüler so wären, hätte ich diesen Post nicht gesetzt. Dann wäre es völlig egal, ob Schreib- oder Grundschrift oder Druckschrift.
      Viele Schüler sind in ihrer Druckschrift für das Schreibtempo an der weiterführenden Schule aber zu langsam. Und dazu kommt, dass sie die Groß- und Kleinschreibung bei vielen Buchstaben in Druckschrift schlichtweg verwischen, weil sie in der Schreibung zwischen groß uind klein nicht differenzieren. Das macht beim Diktat Schwierigkeiten. Im Zweifelsfall schreiben sie den Buchstaben mittelgroß. Das geht nicht bei jedem, aber bei einigen.

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  5. Ich hoffe, dass das eine Einzelerscheinung bleibt. Keine Schreibschrift mehr … die Vorstellung ist wirklich nicht schön. Bei uns (NRW) ist das Thema noch nicht im Gespräch. Zumindest soweit ich mitbekommen habe. Danke für deinen Beitrag, ich werde da mal die Augen etwas offener halten.

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  6. Ach Frau Henner, dieser Beitrag ist dir ja sowas von gelungen. Hut ab. Du spricht tausenden von Lehrern weiterführender Schulen direkt aus der lieben Lehrerseele. Es ist erschreckend zu sehen, wie schlimm das ganze Ausmaß sich bereits jetzt darstellt. Früher stellte eine ordentliche Handschrift etwas dar, sie wurde mit Schönschreibnoten bewertet. Es hatte gesellschaftliches Ansehen, wenn man schön schreiben konnte. Heute kommt es eher darauf an, wie schnell Kinder auf eine Textnachricht reagieren, d.h. wie schnell sie eine Antwort tippen können. Traurig und in der sekundär betrachtet führt dieses wahrscheinlich auch zu einer Erhöhung von Daumenarthritis im frühen Alter. Die Schreibgeschwindigkeit ist der zweite Nervfaktor, der ziemlich hoch anschwillt. Unglaublich, wie langsam Kinder bei uns eingetroffen schreiben. Auch wir haben zahlreiche Gespräche mit Grundschulen geführt. Aber da könnte man auch mit der Wand reden, die Tapete gibt einem mehr zurück als die tastächlich Angesprochenen. Eine Kulturtechnik neben vielen anderen im Absturz! Freier Fall. Ich will gar nicht erst anfangen, über Musik- oder Kunstunterricht zu reden…. Es leben die Privatschulen, die sich unsere Kinder hoffentlich später leisten können. Die Abschaffung der Schreibschrift steht dort zumindest auf dem Index. Bedenkliche Grüße aus dem Lehrercafe, Ela☕

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    1. Ich erlebe sone und solche Grundschulen. Eine Grundschule im Einzugsbereich ist beispielsweise sehr kooperativ, wir sprechen über alles Mögliche ohne erhobene Nase. Leider kommen von dieser Grundschule die meisten Kinder mit Schwierigkeiten. Also wie geht das zusammen? Beide Seiten bemühen sich und trotzdem klappt es nicht.

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  7. Oh je ich bin hier wohl als einziger anderer Meinung 🙂

    Die Generation die heute die Grundschule besucht muss nicht mehr von Hand schreiben können. Egal ob Druck oder Schreibschrift.

    Andere Schreibformen sind wichtiger geworden. z.B: Wie tippe ich am schnellsten auf einem Handy oder wie spreche ich damit Siri mich versteht?

    Eine freiwillige AG „Kalligrafie“ kann ich mir durchaus vorstellen.
    Dann macht es den Kindern auch Spaß. 🙂

    Meine Eltern haben zum Grundschulunterricht noch Feuerholz mitbringen müssen. Jedes Kind dass in der damaligen Zeit aufgewachsen ist konnte einen Ofen anfeuern. Auch das ist ein wichtiges Kulturgut das verlorengegangen ist :-(.

    Kulturgüter die wir im Leben nicht mehr zwingend brauchen müssen Freiwillig sein damit wir Platz für neues haben.

    Ps: Seit meinem Studium habe ich außer einem Testament nichts längeres mehr von Hand geschrieben und ich habe keine Ahnung mehr wann ich zum letzten mal eine Schreibschrift benutzt habe.

    Ps: Wer von euch kann Sütterlin lesen?

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    1. Ich! Zum Beispiel!

      Und ich könnte es auch schreiben! Per Hand!

      Schreiben ist ja nur das Eine, da mag man der Meinung sein, man muss es nicht von Hand können.
      So was schult aber Feinmotorik und Hand – Auge – Koordination.
      Und Konzentration……und, und, und.
      Diese Sachen braucht man zum, außer zum Schreiben, noch für ganz viele lebenspraktische Dinge.
      Das sehr viele Leute heute nicht mehr in der Lage sind, eine Nadel einzufädeln und ähnliche Tätigkeiten(Zopf flechten, Schleifen binden, Papier falten, Bleistift spitzen, oder ganz simpel: ein Bild ausmalen, oder ausschneiden, Geschenk hübsch verpacken) ist eindeutig eine Folge davon, das die Finger nicht mehr üben.

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    2. Ich kann Sütterlin lesen und hoffentlich viele andere auch noch, weil es viele Dokumente, Briefe, Erzählungen von Groß- und Urgroßeltern gibt, die damit geschrieben wurden.
      Es wird auch in 20 Jahren noch Flipcharts mit Entwürfen und Arbeitsergebnissen geben, Skizzen, mit der Hand verfasst und beschriftet,
      Ich kenne auch noch den Unterschied zwischen „dass“ und „das“, auch wenn der immer mehr zu verschwinden scheint (polemisch gemeint).
      Handschrift wird es immer geben, auch wenn Sie nur Ihr Testament damit verfassten.
      Handschrift ist ein Kulturgut, ein Kommunikationsmittel, das alle Leser verstehen sollen und das deswegen nicht irgendwie sich individuell entwickeln darf.
      Frau Henner hat absolut recht.

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    3. Ich kann Sütterlin lesen, schreibe aber fast nichts mehr von Hand. Im Büro wird alles direkt in den Computer geschrieben, lediglich Karten zum Geburtstag oder Weihnachten schreibe ich noch von Hand.

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  8. Was ich mich grundsätzlich frage, ist ja: Was bringt es, wenn ich mit was anfange und dann mit was anderem weitermache? Das wird nix halbes und nichts ganzes, und mit der Hand schreiben kann keiner mehr.
    Mehr und mehr denke ich auch, das das größte Problem die Kleinstaaterei im Bildungswesen ist, nur wenn man die abschafft, fallen ja 15 Kultusministerien weg. Wohin mit den ganzen Beamten?
    Wieso ist ein Land nicht in der Lage, ein einheitliches Bildungssystem zu schaffen?
    Wieso verzettelt man sich auf der Grundschule mit englisch, chinesisch, usw, statt nur die Grundlagen zu vermitteln?

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    1. Ohne Änderungen hätte die Bürokratie auch weniger zu tun, aber vor allem kann die Politik keine Aktion mehr vorweisen. Außerdem ist die Vermittlung von Grundlagen mit Anstrengung und Misserfolgen verbunden, da singt man doch lieber ein englisches Lied.

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  9. Liebe Frau Henner und andere Kollegen und -innen,

    schon eine ganze Weile lese ich Ihren Blog sehr interessiert. Ich bin eine (noch relativ junge) Grundschullehrerin und höre immer wieder von der wenig produktiven Zusammenarbeit von Grundschulen und Gymnasien. Mit unseren weiterführenden Schulen habe ich das bisher so nicht erlebt, aber hier lese ich mal deutlich mal eher zwischen den Zeilen eine grundsätzlich negative Einstellung zu vielen Veränderungen der heutigen Zeit, besonders wenn es um Veränderungen im Grundschulbereich geht. Oft habe ich mich schon gefragt, ob es denn auch moderne Entwicklungen in der Grundschule gibt, die Sie und Ihre Kollegen positiv beurteilen.
    Ich verstehe den neuen Bildungsplan so, dass jede Schule selbst entscheiden kann, welche Schrift welche Kinder lernen müssen/sollen. Ich sehe auch die Gefahr der immer größer werdenden Schere zwischen gebildeten und weniger gebildeten Kindern und Jugendlichen. Aber ich sehe auch Kinder, denen man keinen Gefallen tut, wenn man sie zwingt einen Großteil ihrer Grundschulzeit damit zu verbringen eine Schrift zu lernen, die sie am Ende bestenfalls mittelmäßig beherrschen und deren individuell verbundene Druckschrift deutlich besser leserlich wäre. Die Freiheit solchen Kindern frustrierendes Lernen und Üben zu ersparen, damit sie in der Grundschule auch noch etwas anderes lernen und die Schule nicht schon von Anfang an hassen, halte ich für einen Gewinn. Nein, ich bin nicht gegen Anstrengung und auch nicht gegen Frustration. Alles sollte aber in Maßen bleiben, denn nur so profitieren die Kinder davon. Und ja, ich traue mir und meinen Kolleginnen zu innerhalt der großen Freiheiten des neuen Bildungsplans (der letzte war auch schon sehr frei) gute Entscheidungen für das einzelne Kind zu treffen.
    Die großen Streithemen (Rechtschreibung, Schreibschrift, Frontalunterricht…) könnten sehr viel konstruktiver behandelt werden, wenn sich beide Seiten ein bisschen mehr auf die Unterrichtswirklichkeit der anderen einlassen würden.
    Ich finde es schade, dass gerade zwischen den Grundschulen und den Gymnasien solche Grabenkämpfe stattfinden. Man kann immer über die Institution aus der die Kinder kommen schimpfen und dabei vergessen, wie die Kinder dort angekommen sind. Wir Grundschullehrerinnen tun leider manchmal Ähnliches mit dem Kindergarten. Ich glaube es wäre für alle Beteiligten gewinnbringender, wenn wir uns mit mehr Wertschätzung und dem Versuch die andere Seite zu verstehen, begegnen würden.

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    1. Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar! Ja, es gibt die Grabenkämpfe, aber ich gehöre nicht zu denen, die sie führen. Zum Beispiel besuche ich regelmäßig Grundschulklassen, um deren Wirklichkeit zu erfahren. Dort habe ich, genau wie du es beschrieben hast, erlebt, wie schockiert manche Grundschullehrerin von den Fähigkeiten der Kindergartenkinder sind, und mir ist sehr bewusst, wie viel Grundlagen ihr an der Grundschule nachholen müsst – davor ziehe ich den Hut. Nicht jedes Kind kann einen Stift halten oder einen Kreis ausschneiden, geschweigedenn eine Würfelzahl erkennen. Mit dem Länger-als-zehn-Minuten-an-etwas-arbeiten fange ich gar nicht erst an. Ich kenne auch die Arroganz vieler meiner Kollegen, die sagen, das interessiert mich alles nicht.
      Es ist wichtig, beide Seiten zu kennen. Leider habe ich eben jene Arroganz, wie sie einige meiner Kollegen aufbringen, auch an den Grundschulen erlebt, die uns per se als Nichtpädagogen betrachten. Das ist auch nicht sehr hilfreich. An meiner Schule versuche ich zwischen diesen Positionen zu vermitteln. Und das ist mein Kampf – einer von vielen.
      Nun zum Thema Schreibschrift: Schön, wenn ihr so variabel mit dem Thema umgeht. An besagter Grundschule wird feinmotorisch gewandten Schülern aber nicht die Möglichkeit des Erlernens einer Schreibschrift gegeben – alle müssen durch die Grundschrift durch und das war es dann. Es gibt aber noch genügend Kinder, die mit Übung und auch überwundener Frustration eine gute Schreibschrift erlernen können. Denen wird das aber nun verwehrt. Was nicht an der Grundschullehrerinnen liegt – die halten sich ja nur an den neuen Bildungsplan, sondern an eben diesem Bildungsplan, der nur von unten her denkt, von den schwächsten Schülern, den starken aber mehr und mehr Entwicklungschancen nimmt. Das finde ich nicht in Ordnung.

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      1. Mir fällt noch etwas ein: Die Kinder, die nicht flüssig schreiben können, haben von vornherein auf der weitereführenden Schule schlechtere Startchancen, ich sehe also im Erlernen einer flüssigen Schrift immer noch einen entscheidenden Zugang zur Bildung.

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  10. Mir fällt tatsächlich kaum eine moderne Entwicklung an Grundschulen ein, die ich wirklich positiv sehe. Wenn ich an neue Entwicklungen an Grundschulen denke, dann fallen mir vor allem vier Punkte ein: Neben dem Verschwinden der Schreibschrift ist es der Englisch-Unterricht an Grundschulen, der laut meinen Kollegen allerdings kaum Wirkung zeigt; außerdem sind es schwächere Kopfrechenfähigkeiten und vor allem schlechtere Rechtschreibkenntnisse durch das unsägliche Schreiben nach Gehör.

    Allerdings nehmen wir am Gymnasium diese Probleme möglicherweise aus einem Grund besonders stark wahr: Aufgrund der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung! Während wir früher vorrangig solche Schüler bekommen haben, bei denen es mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen einigermaßen geklappt hat, drängen heutzutage immer mehr Schüler ans Gymnasium, die damit eben noch Probleme haben.

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    1. Diese Einschätzung finde ich wirklich erschreckend. Natürlich kann ich nur von den Schulen ausgehen, die ich gut genug kenne, um sagen zu können wie sie arbeiten. Und ich vergleiche auch nur mit meiner eigenen Grundschulzeit Anfang der 90er Jahre. Ich war im großen und ganzen ein mittelbegabtes Kind gebildeter Eltern und hatte damals und hätte auch heute keine großen Probleme. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ich damals oder heute ein Kind mit Migrationshintergrund, Lernschwäche, Teilleistungsstörung, Behinderung, Hochbegabung, emotionalen Problemen oder Verhaltensauffälligkeit gewesen wäre, dann, oh mein Gott, wäre ich auf jeden Fall lieber heute in die Grundschule gegangen, in der ich jetzt arbeite. (Ich klammere an dieser Stelle aus, dass viele dieser Probleme damals aufgrund der Lebenswirklichkeit der Kinder nicht so stark ausgeprägt waren.)
      Die zusätzliche Förderung, die Differenzierung (nach unten und nach oben), der Umgang mit unterschiedlichen Lernvorausetzungen, die zeitintensive Kooperation mit außerschulischen Therapieeinrichtungen, dem Jugendamt, den Eltern, all das hat es damals nicht oder nur teilweise oder nur bei bestimmten Lehrerinnen gegeben.
      Und ja, ich weiß auch, dass all diese Maßnahmen nicht dazu führen, dass die Kinder keine Probleme mehr haben. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass viele viele Kinder sehr viel mehr leiden und weniger lernen würden, wenn es das nicht gäbe. (Und ja, es gibt unsinnige Therapien und unkooperative Eltern usw., aber das ist meiner Erfahrung nach kein Grund das alles zu lassen.)
      Das Leben in der heutigen Zeit ist komplex und viele Eltern und Kinder brauchen mehr Hilfe als früher. Diese offensichtliche Tatsache zu ignorieren und nur darüber zu sprechen was einige Kinder nicht mehr ganz so gut können und dabei zu ignorieren, was sie heutzutage zusätzlich noch können und leisten müssen, finde ich sehr kurz gegriffen und von Pädagogenseite traurig.

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  11. Ich muss an dieser Stelle um Entschuldigung bitten; mein Beitrag klingt vielleicht doch negativer, als er eigentlich gemeint war. Ich wollte keineswegs bestreiten, dass an den Grundschulen viele engagierte Kolleginnen und Kollegen gute Arbeit leisten. Es ist tatsächlich so, dass ich nicht genau weiß, welche Maßnahmen dort sonst noch zusätzlich zum normalen Unterricht laufen – danke daher für die Aufklärung.

    Und so manche Reform wird ja auch bei den Grundschulkollegen keinesfalls auf ungeteilte Zustimmung gestoßen sein. Ich habe den Englisch-Unterricht an Grundschulen angesprochen, der euch ja auch recht plötzlich und ohne wirklich große Vorbereitung übergestülpt worden ist. Auch mit der schleichenden Abschaffung der Sonderschulen dürfte ja bei weitem nicht jeder von euch einverstanden sein, wenn diese Abschaffung damit verbunden ist, dass immer Schüler mit deutlich erhöhtem Förderbedarf in die Grundschulklassen kommen – selbstverständlich ohne dass einem dafür auch genügend Sonderpädagogen zur Seite gestellt werden.

    Es sollte also weniger eine Kritik an den Grundschulkolleginnen und Kollegen sein – sondern vielmehr eine Kritik an einer Bildungspolitik, die seit vielen Jahren Reformen vor allem aus finanziellen und ideologischen Gründen vorantreibt und dabei Schäden am Bildungssystem in Kauf nimmt.

    Denn bei einem bleibe ich: Wären manche Reformen von der Politik besser vorbereitet worden (Englischunterricht an Grundschulen) oder unterblieben (schleichende Abschaffung der Sonderschulen, Schreiben nach Gehör), dann bliebe mehr Zeit für den klassischen Unterricht, und die Fähigkeiten der Schüler im Lesen, Schreiben und Rechnen wären besser.

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    1. Ich stimme dir zu, dass es tatsächlich Reformen gegeben hat und noch geben wird, die zu keiner Verbesserung führen. Auch bei uns klagen die Englisch-Lehrer über die nun fehlende Motivation und die falsche Herangehensweise mancher Kinder und an manchen Grundschulen.

      An Grundschulen werden Veränderungen recht schnell deutlich, weil nunmal alle Kinder eine weiterführende Schule besuchen müssen und das schon nach vier Jahren. Es zeigen sich also recht schnell diese Veränderungen. Auch bei uns gibt es Unsinnigkeiten, nur brauchen die länger, um ans Tageslicht zu kommen.

      Um beim Beispiel Englisch zu bleiben, hatten die Grundschullehrer ja keine Stimme und wurden nicht im gewünschten Maße weitergebildet, was zu seltsamen Blüten führte. Es ist aber nicht nur die Schulpolitik, es ist ein gesellschaftlicher Trend. Es gibt ja viele Eltern, die wollen, dass ihr Kind schon in den Windeln mit Englisch konfontiert wird, nur ja Schritt halten. Die Politik tut dann ihr übriges. Und es gibt Grundschullehrer, die das ganz wunderbar machen, und welche, die einfach keine Ahnung haben.

      Solche Lehrer gibt es auch bei uns, nur haben bei uns die Schüler durch eine längere Verweildauer eindeutig mehr Chancen nach schlechten Lehrern auch wieder gute zu bekommen. Unsere Englisch-Lehrer klagen momentan auch über die Abitursänderungen. Was das bringt, wird sich aber erst in einigen Jahren zeigen und dann wird es eben wieder ein Reförmchen geben.

      Wir Lehrer am Gymnasium wünschen uns Kinder, die lesen, schreiben und Grundrechenarten rechnen können. Wir halten englische Lieder, Vorträge und Internetrecherchen für nebensächlich. Wir legen viel Wert auf die sogenannten Kulturtechniken, wenn die Kinder zu uns kommen. Um den Rest kümmern wir uns dann schon. Grundschullehrer sollen aber auch noch den ganzen Rest erledigen. Zum Beispiel stehen die Kinder meiner Klasse erstaunlich gut vor einer Menschenmenge, das haben sie schon sehr oft geübt. Das galt mal als ganz wichtig: Präsentationskompetenz. Das musste einfach auf Kosten der Rechtschreibung gehen. Man kann halt nicht alles in ein Kind reinpacken – auch mit modernen Methoden nicht. Es sind Kinder.

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  12. Im neuen BP in Ba-Wü steht zur Schreibschrift:
    „Die Schülerinnen und Schüler entwickeln -ausgehend von einer Druckschrift und einer verbundenen Schrift – eine individuelle Handschrift.“
    Die Schreibschrift wurde also nicht abgeschafft!
    Grundschrift sollte bisher nur an verschiedenen Schulen als Schulversuch erprobt werden. Ob die Grundschrift auch zu den verbundenen Schriften zählt, wurde noch nicht abschließend beschlossen.
    Wir haben nach schrecklichen Ergebnissen mit der Vereinfachten Ausgangsschrift schon vor Jahren zur Lateinischen Ausgangsschrift zurückgewechselt.
    Heike

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    1. „Handschrift“ ist der Knackpunkt, Handschrift bedeutet nicht zwingend Schreibschrift. Es gibt genügend Grundschulen, die es so sehen: Druckschrift ist eine Handschrift, also ist diese völlig ausreichend. Selbst erlebt. Man freut sich, wenn es dann Kinder gibt, die Buchstaben verbinden. Es wird aber nicht mehr eingefordert.
      Ja, die Vereinfachte Ausgangsschrift ist eine sehr schreckliche Erfindung und viele Grundschulen haben zum Glück das erkannt. Man kann sie oft nur lesen, wenn die Kinder sehr langsam und sauber schreiben. Das mag in der Grundschule gehen, die Kinder mit Vereinfachter Ausgangsschrift haben bei uns am Gymnasium dann meist eine Sauklaue entwickelt, als sie weniger Zeit hatten. Deshalb sind viele Grundschule wie ihr wieder zurück zur Lateinischen Ausgangschrift, was wir als Segen empfanden.

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