SW 15: Sprachbarrieren

Liebe Leser,

nun geht das Schuljahr in das neue Jahr über und die Probleme zeichnen sich deutlicher ab. Unsere Unterstufe macht uns vor allem mit einem Sorgen: Sie ist sprachlos. Und das ist kein Migrationsproblem – auch wenn ein Migrationshintergrund die Situation meist nicht verbessert, sondern in der Regel noch verschärft.

Sie sind nett, sie sind motiviert, manchmal unerzogen – es sind Kinder! Aber sie haben keine Sprache mehr  und das können wir nicht mehr ignorieren. Zumal es der letzte Test im bundesdeutschen Vergleich auch bestätigte – die Schüler in Baden-Württemberg haben ein Sprachproblem.

Wie zeigt sich das bei uns konkret?

Das Schriftbild ist häufig schlecht bis unleserlich. Ohne Witz, zum Teil ist es ein Gekrakel sondergleichen. Häufig können die Kinder dann selbst nicht  mehr lesen, was sie geschrieben haben.

Der Schreibvorgang ist sehr langsam. Wir müssen also den Stundeninhalt auf mehr Zeit ausdehnen oder den Kindern Schreibarbeit abnehmen, indem sie weniger schreiben müssen, was das Problem allerdings verstärkt. Aber Zeitausdehnen geht in G8-Zeiten auch nicht, also müssen wir Wichtiges rausschmeißen. Wer braucht schon Lyrik…

Die Rechtschreibung ist im Prinzip nicht mehr vorhanden – ein Großteil der Schüler schreibt, wie er hört und wie er glaubt, es sei richtig. Dabei ist es aber nicht so, dass alle Grundschulen unseres Einzugsgebiets „Schreiben nach Gehör“ praktizieren, daran kann es also nicht liegen. Selbst nach intensivem Üben schreiben in meiner sechsten Klasse nur drei von fünfundzwanzig Kindern einen einfachen Satz ohne Fehler, es sei denn ich kündige an: „So, wir machen jetzt Rechtschreibung, achtet bitte auf eure Wörter!“ Dann schreibt eine Handvoll mehr auf gutem Niveau.

Diese drei Faktoren führen dazu, dass die Heftaufschriebe ein Katastrophe sind. Von dem, was mal an der Tafel stand, sind nur rund zwei Drittel im Heft – wenn überhaupt. Häufig fehlen einzelne Wörter, die dem Ganzen aber erst Sinn geben. Gerne weggelassen werden zum Beispiel Verben. Wie soll man mit einem solch lückenhaften Aufschrieb auf eine Klassenarbeit lernen?

Mathe ist noch in Ordnung, da sind die Unterstufenschüler ganz gut. Außer bei den Antwortsätzen. Denn darin scheinen sie keine Übung zu haben. Selbständig einen Satz zu formulieren ist nämlich die nächste große Hürde. Aus den Rudimenten, die ein Kind so im Heft hat, müsste es nun wieder vollständige Sätze machen. Mündlich stolpern sich viele noch grad so durch. Der Lehrer sucht die richtigen Fakten zusammen und formuliert noch einmal, was er glaubt, was das Kind richtig gemeint hat. In einer Klassenarbeit ist das aber nicht möglich. Da muss das Kind das ganz allein schaffen.

Es geht mir gut. Ich bin nicht verärgert. Ich male nichts schwarz und auch nicht den Teufel an die Wand und will auch niemanden beschuldigen, das hilft nämlich momentan gar nicht weiter. Ich stelle nur dar, was wir an unserer Schule gerade in den letzten beiden Jahren in der Unterstufe erleben. Natürlich gibt es Ausnahmen. Löbliche.

Wir beobachten zuerst einmal eine Tendenz: einen großen Sprachverlust.  „Ich wunsche mir das es kein Krig mehr giebt“ Hinten prinzipiell ohne Satzschlusszeichen, das ist ein typischer Satz von Kindern meiner Klasse. Abgesehen von fehlenden ü-Pünktchen und s/ss-Unsicherheiten sind vielen schon die Deklinationen ganz abhanden gekommen. Kinder wie Jan schmieren mir dann hin: „Das kein krig“ Wenn das mal kein Sprachverlust ist. Franca hat schon oft geweint, weil sie nicht erklären konnte, was sie sagen wollte.

Ich überlege, was wir ganz konkret tun können, um diesem Trend entgegenzuwirken. Wenn ich mir meine obigen Gedanken anschaue, müssten wir beim Urschleim anfangen: Wie halte ich einen Stift?, Schwungübungen machen, schreiben, schreiben, schreiben bis die Hand abfällt. Neulich meinte jemand in den Kommentaren, dass sie genau das an ihrer Schule schon machten. Wie muss ich mir das vorstellen? Wie macht ihr das konkret? Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Problem? Was hilft euch, was nicht?

So geht es bei uns nämlich nicht weiter. Ich kann erst dann etwas Vernünftiges schreiben, wenn ich überhaupt einmal schreiben kann. Denn dieses Spachproblem haben wir in allen Fächern, wo die Kinder ganze Sätze bilden müssen. Und ich fürchte ja, es ist nicht nur ein Problem der Schulen…

 

Viele Grüße aus der Provinz von eurer Frau Henner

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36 Kommentare zu “SW 15: Sprachbarrieren”

  1. Diese Beobachtungen kann ich auch für ältere Jahrgänge an der beruflichen Schule bestätigen. Fehler bei simpelster Zeichensetzung (Punkt am Satzende!), Groß- und Kleinschreibung (viel Hauptwörter klein), Rechtschreibfehler.
    Natürlich gibt es da auch große Unterschiede. Das berufliche Gymnasium ist nicht vergleichbar mit handwerklichen Ausbildungsberufen. Trotzdem stellte es nach dem Studium für mich einen Kulturschock dar.

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  2. Schrift, Genauigkeit und Geschwindigkeit beim Abschreiben:
    In der Klassenleiterstunde (findet bei uns in Unterstufenklassen 1x wöchentlich statt) 5 oder 10 Minuten lang einen gegebenen Text abschreiben lassen, dann Wörter zählen. Der Zahlenvergleich alleine ist schon erhellend und macht den Übungsbedarf deutlich. Dann noch Richtigkeit überprüfen (nicht immer machen die Schnellen mehr Fehler).

    Danach als Hausaufgabe: Täglich fünf Minuten irgendetwas abschreiben (eigene Wahl, es muss nur ein zusammenhängender Text sein… Ich rege an, das auch als Lernhilfe in Fächern wie EK oder Naturwissenschaften zu nutzen und aus diesen Fachbüchern abzuschreiben, aber es könnte auch Geolino oder die Brigitte sein), dabei Beginn und Ende minutengenau aufschreiben. Wörter zählen. Mit etwas zeitlichem Abstand drüberschauen und Fehler markieren. Im Idealfall verbessert sich da etwas.

    Rechtschreibung: Gleiche Beobachtung – sobald frei geschrieben wird, nützen sämtliche Merksprüche und gelernten Regeln nichts mehr.
    Idee: Schreiben lassen, einsammeln, weglegen. Einen oder mehrere Tage später unverändert wieder austeilen, selbst verbessern lassen (die Distanz zum eigenen Produkt ist dann immerhin etwas größer). Was ich auch schon gemacht habe (in Einzelfällen, nicht bei allen fast 30 Fünfern): Text genau so abtippen, wie er im Heft steht und mit etwas zeitlichem Abstand rasugeben. Dann verstehen die lieben Kleinen wenigstens ein bisschen, wo mein Problem als Lehrer ist.

    Zum Thema Sprachverlust fällt mir auch meist nichts mehr ein… ich lasse inzwischen auch meine Deutschklassen „Vokabelblätter“ führen, weil der Wortschatz zeilweise nicht einmal für die Aufgaben und Texte aus dem Deutschbuch reicht. Dazu zählen v.a. auch unregelmäßige Verben und Redensarten (ich unterrichte überwiegend Muttersprachler). Jetzt muss ich nur noch anfangen, auch Tests darüber zu schreiben….

    Satzbau: Ratlosigkeit auch hier. Die üblichen Ideen…. Einfordern ganzer Sätze. Anregungen, viel (bzw. überhaupt) zu lesen. Im Unterricht „Korrektur“ und Feedback (schriftlich nach vorgegebenen Kriterien) durch Mitschüler, so hat jeder eine oder mehrere Rückmeldungen. Mitschüler sind strenger als ich beim Thema Schrift („Ich kann das nicht lesen!“) und recht ungnädig bei Formulierungen und Satzbau.

    Übrigens unterrichte ich nicht in BaWü. Das Thema ist wohl allgegenwärtig.

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  3. PS: Bei den Abschreibaufgaben zählen die Kinder die Wörter selbst. Was die Richtigkeit angeht, schaue ich stichprobenartig drüber. Meine Tippfehler oben kann ich leider nicht mehr rückgängig machen. ;-/

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    1. Falls sich Scharfrichters Kommentar auf mich bezog, liegt ein Missverständnis vor. Am Gymnasium sind die Probleme natürlich viel geringer. Den Kulturschock hatte ich in einige Ausbildungsklassen und noch stärker in der Berufsvorbereitung.

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  4. Wir haben im Kunstunterricht mal Kalligraphie ähnliche Übungen gemacht. Vielleicht kannst du deine Klasse ja für sowas begeistern? Ich habe danach zumindest eine zeitlang sauberer geschrieben.
    Und ich nehme meine Handschrift viel stärker wahr, seitdem ich mir angeschaut hab, was man daraus lesen kann. Und bewusster schreiben ist eine erster Schritt zum schöner Schreiben.
    Der Wortschatz ließe sich vielleicht mit zusätzlichem Lesen und nachschlagen/erklären unbekannter Wörter erweitern. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg dabei, deinen Schülern die Möglichkeit zu geben, sich ausdrücken zu können!

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    1. Meines Erachtens hat die Qualität der Handschrift mit dem Erlernen derselbigen zu tun. Mit vereinfachter Schulausgangsschrift wurde es mit dem Schriftbild deutlich schlimmer.
      In der Lateinischen Schrift wurde durch viele runde Buchstaben und -verbindungen sowie Richtungsänderungen (bspw. beim H) diverse Koordinationsaufgaben geübt

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      1. Eigentlich wurde die vereinfachte Ausgangsschrift VA eingeführt, um das Schreiben zu erleichtern. Wenn man diese Schrift allerdings analysiert, merkt man, dass sie gerade das Schreiben erschwert – zum Beipspiel durch Richtungswechsel oder die Ausrichtung zur Mittellinie hin, die ja ab der vierten Klasse wegfällt. Es gibt da viele Aufsätze darüber UND einen handfesten, ideologiebehafteten Streit. Schade, dass es kaum ohne Ideologie geht!
        Die Lateinische Ausgangsschrift ist besser. Punkt. Aber wer über den Tellerrand hinausschaut, findet noch mehr Schriften. Ich persönlich finde die Schulausgangsschrift SAS dabei besonders reizvoll, da sie so verbunden wie die Lateinische Ausgangsschrift LA ist, aber die vielen Schnörkeleien weglässt, was zu einer klareren Schreibung führt. Warum also nicht die SAS? Ich sege es euch: diese Schrift wurde in der DDR gelehrt und jetzt noch in den ostdeutschen Bundesländern. Wenn das mal wieder nichts mit Ideologie zu tun hat…

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  5. Puuh, das klingt sehr bedenklich.
    Lösungen, das dürfte schwer werden. Ob man in der Unterstufe noch diese schönen Arbeitsblätter austeilen kann, auf denen man die Buchstaben nachfährt und dann x-Mal in eine Zeile schreibt? Oder den Schülern pro Woche einen kleinen Text zusätzlich aufgeben, den sie schreiben sollen, und anschließend die Fehler verbessern? Ist halt die Frage, ob die Eltern das mittragen.

    Thema Wortschatz: Idealerweise würden die Kinder lesen. Aber ich frage mich, wie es damit aussieht, wenn sie die Worte selbst schon kaum richtig schreiben können. Können sie dann Texte lesen und auch verstehen?

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    1. Zum zweiten Punkt zuerst: es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass sich nicht die Lesemenge, aber deren Verteilung verändern hat: es gibt mehr Vielleser, aber auch viel mehr Nichtleser – und vor allem bricht die Mitte der Ab-und-zu-Leser weg. Viele Eltern sitzen am Elternsprechtag da und sagen alle den einen Satz: „Mein Kind liest halt nicht gern.“ Tja, ich habe da mit den Eltern schon drübergesprochen, Elternbriefe mit Hilfestellungen rausgegeben. Den Eltern ist das im Grunde egal. Wahrscheinlich lesen sie selbst nicht. Lesen ist keine Aufgabe, es ist eine Einstellung.
      Zum ersten Punkt: Jetzt, wo du es sagst, vielleicht sollte ich tatsächlich wieder die Linienhefte einfordern, bei den Kindern, wo die Schrift saumäßig ist, diese Grundschulhefte?

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      1. Hm. Wie so oft, die Gesellschaft scheint sich an den Extremen zu konzentrieren. Einkommen, politische Einstellung, Leseverhältnis. Ok, vermutlich dramatisiere ich, aber wo bleibt der gute Durchschnitt?

        Du hast schon recht, Lesen ist eine Einstellung. Aber wenn es den Eltern egal ist, schränkt das die Möglichkeiten der Schule arg ein.

        Ja, sowas in der Art. Vielleicht hilft das ein wenig? Übung macht ja den Meister.

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  6. Das ist echt erschreckend zu lesen… Eine Lösungsidee oder Tipps, um das Problem anzugehen hab ich nicht, aber vielleicht eine mögliche Ursache: Die SuS schreiben auch in den unteren Jahrgangsstufen immer häufiger auf dem Smartphone, das schlägt ja bekanntermaßen zum Teil komplette Sätze vor. Eventuell wäre es im Rahmen des Medienunterrichts eine Idee, sie darauf zu ´sensibilisieren, dass sie reflektieren, was sie von ihren Handys schreiben bzw. schreiben lassen (nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf Rechtschreibung und Grammatik). Das Schriftbild ändert sich dadurch jedoch auch nicht…

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    1. Ein Teil unserer Lehrerschaft vermutet auch, dass die Handys eine Ursache sind. Nur konterkarieren wir uns gerade durch die groß angelegte Medienoffensive selbst. Klar sind digitale Medien wichtig, nur verbrauchen wir für sie immer mehr Zeit – und wie wir jetzt sehen, brauchen wir diese Zeit aber für Fundamentaleres.

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  7. Es scheint ein aktuelles Phänomen zu sein und zwar nicht nur in bawü.
    Die Kinder wissen oft ja auch (noch?) nicht, was ein Satz egtl. ist.
    Was ich zusätzlich wahrnehme, gerade im Jahrgang 5/6, ist, dass die Kinder die Sprache ihrer YouTube“Stars“ nachahmen und das finde ich ebenso bedenklich…

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      1. Die Kinder reden zum teil nicht mehr von einer Geschichte, sondern von einer „Story“. „Nice“ ist das universaladjektiv für etwas positives (oder auch „fresh“) und „wo“ das universalrelativpronomen. Es geht oft darum, wer wen „supportet“ und „digga“, „king“ und „spast“ sind liebesbekundungen für ihre Freunde.
        Dass sie so reden, ist die eine sache. Dass manche so schreiben und auch unter Anleitung kaum selbstständig alternativen für ihre ausdrücke finden, eine andere.

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        1. Förderunterricht Klasse 5, Wortgitter, Thema Doppelvokale.
          Ein Schüler kennt das Wort „Beet“ nicht.
          Der gleiche Schüler notiert PAART statt PAAR.
          Darauf angesprochen, fragt er mich, ob ich denn nicht wisse, was ein Part sei, so bei Youtube und so.

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  8. Ich muss mal meinen Senf hier einfügen…..
    Der Schlüssel, um viele der benannten Probleme zu minimieren, wäre ja mehr zu lesen.
    Nun gibt es ja Schüler, die strengt es schon derart an, einen Satz zu lesen, das sie den Sinn gar nicht verstehen können, weil sie mit buchstabieren beschäftigt sind. Helfen würde: Mehr üben.
    Problematisch ist es halt, wenn im Elternhaus keiner ein Buch in die Hand nimmt.
    Ähnlich ist es beim Schreiben. Ich hatte in meiner Schulzeit halt noch das Fach „Schönschrift“. Hier wurden Texte, Gedichte abgeschrieben, und größter Wert auf Schönheit gelegt. Das Tempo kam dann von allein.
    Mann, was hab ich das Fach gehasst. Und doch verdanke ich dieser Sache, das ich auch jetzt noch relativ schnell, viel und lesbar schreiben kann.
    Ich erlebe es nicht nur im Schriftlichen, sondern sogar im normalen Gespräch. Oft höre ich Sätze mit einer Grammatik…..da schüttelts den Hund samt Hütte.
    Ich denke, hier fehlt in den Lehrplänen einfach auch die Geduld. In der Grundschule muss einfach Qualität vor Quantität gehen. Dort lernen die Zwerge schließlich, wie man lernt und Spaß dran hat.
    Und auch wenn ich in Zeiten von Inklusion und Integration und sonst was jetzt bestimmt wieder die Rote Karte bekomme, nach wie vor bin ich der Meinung, das es Kinder gibt, die gehören nicht aufs Gymnasium, und auch nicht an die Uni. Was ist denn falsch an einem soliden Hauptschulabschluss und einer Berufsausbildung?

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    1. Es gibt das Fach Schönschreiben sogar noch, hieß bei Lucy nur „Schrift und Gestaltung“. Lucy war da sehr gut – ehrlich – von mir hätte sie höchstens eine Zwei gekriegt, so schön ist ihre Schrift nicht. Das bedeutet für mich aber, dass die anderen Kinder noch schlechter waren… Aber Lucy ist inzwischen an dem Punkt, dass sie das ärgert. Sie weiß nur nicht, wie sie es ändern soll. Im nächsten Frankreich-Urlaub werde ich ihr mal diese französischen Schreibblöcke kaufen, die mehr Linien haben, damit lässt sich besser üben, denn Lucy ist nun eindeutig zu alt für Grundschulpapier. (Habe gehört, dass man in Frankreich großen Wert auf eine gute Handschrift legt, weiß aber nichts Genaues drüber.)

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  9. was suchen diese schüler am gymnasium? warum wiederholen die nicht alle die fünfte klasse? das kann doch nicht sein, dass die eine 5 in deutsch gebacken bekommen haben…

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    1. Die Schüler schaffen trotzdem ihre Drei oder Vier, das Mündliche zählt ja auch und das Sagenprojekt und das Plakat, bei dem Mama mitgeholfen hat… es ist gar nicht so leicht, in der Unterstufe eine Fünf zu bekommen, wenn man einmal auf dem Gymnasium ist. Zwar stottern die Schüler im Mündlichen auch schlimme Sätze zusammen, aber da geht es mehr um den Inhalt und den suchen wir uns dann schon zusammen, fragen noch mal nach… Wir können diese Kinder nicht alle abschulen, noch einmal, es sind zuviele Kinder, die mit diesen Problemen kommen – und sie können oft gar nichts dafür.

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  10. Es gibt doch bereits eine langfristige Lösung, in Hamburg wurde eine Mathe Klausur in der Oberstufe um eine Note heraufgesetzt, da die Klausur evtl. zu „schwer“ war. Abgesehen davon, dass Aufgaben nicht schwer, sondern schwierig sind, ist das natürlich eine Unverschämtheit gegenüber den guten Schülern.
    Es zeigt aber, wie sich Teile der Politik Bildung und Leistung vorstellen.

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    1. Nach den schlechten Testergebnissen in BaWü wird ja nun erneut nach Leistung geschrien – ich bin wirklich gespannt, wie man sich das nun auf einmal vorstellt, jetzt, wo die Lehrbücher zum Beispiel alle mit ihrem Niveau heruntergegangen sind.

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